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MikeMoe

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Beiträge: 59

1

Samstag, 7. April 2007, 14:28

Gassigehen wird immer schwieriger

Die Diskussionen um Hundekot auf den Straßen und Wiesen werden immer lauter, die Intolleranz der Leute gegenüber Hunden und ihren Haltern dadurch immer mehr geschürt.

Die Folge ist nun, dass es immer weniger Plätze gibt, wo man seinen Hund ausführen kann. Da ein Hund ja mindestens 2 mal am Tag für längere Zeit raus muss, ist das ein massives Problem.

Welche Erfahrungen hab ihr mit solcher Intolleranz gegenüber Hunden gemacht? Gibt es bei euch vielleicht sogar spezielle "Hundeausführgebiete"?

Eure Erfahrungen und Meinungen.
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Latina

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Beiträge: 110

Wohnort: Italien

Beruf: Heilerzieherin

2

Samstag, 7. April 2007, 23:44

8) Ciao Mike,
da haben wir es hier in Italien schon seit langer Zeit sehr scher. Hier gibt es weder Hundeplätze noch sonstige Anlagen für unsere Fellschnauzen. Streng genommen müssen die Tierchen sogar Maulkorb tragen, aber da hat man sich geeinigt das das mitführen reicht. Diese Situation kenne ich aber auch schon aus Belgien. Für das Häufchen Problem haben wir jetzt immer Plastiktüten dabei, so kann man die Hinterlassenschaften gleich beseitigen :D und die Leute haben keinen Angriffspunkt mehr. Meistens reicht es schon wenn sie sehen das man ne Tüte hat und sie werden freundlich. ;)
Einfach mal ausprobieren :D
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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Hundemam

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Beiträge: 15

Wohnort: Hessen

Beruf: Altenpflegerin

3

Sonntag, 8. April 2007, 09:36

RE: Gassigehen wird immer schwieriger

Hallo
ja leider kenne ich diese Anfeindung nur zur gut :evil:.
Ich wohne inder Stadt und da ist es wirklich extrem wir haben keine Möglichkeit unseren kleinen Wildfang mal ohne Leine laufen zu lassen ohne das wir gleich eine Strafe zahlen müssen.
Für daas Kotproblem gilt auch bei uns immer eine Tüte bereit halten den das kostet auch Strafe wen man von Den Hipos erwischt wird. X(.
Es ist wirklich schwierig einen Hund aus zuführen.
Liebe Grüße Hundemam
Ein Leben ohne Tierist kein Leben
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Latina

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Beiträge: 110

Wohnort: Italien

Beruf: Heilerzieherin

4

Montag, 9. April 2007, 09:44

8) Ciao Zusammen,
Wir sind richtig froh jetzt etwas ländlicher zu wohnen, hinter unserm Haus fangen die Kiwiplantagen an und da können wir Frodo richtig gut laufen lassen. Zum Meer haben wir es 20 Min. mit dem Auto. Solange es noch nicht so heiß ist und keine Saison ist fahren wir da auch hin und lassen Ihn ins Meer schwimmen, er liebt es. Während der Saison ist es allerdings zu voll, kein Möglichkeit für Freilauf und der Sand (schwarzer Lavasand) ist zu heiß, er verbrennt sich die Ballen.
Ansonsten besteht in den Städten generell Leinenzwang
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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Beiträge: 6

Wohnort: erzgebierge

Beruf: Bildhauer-Malerin

5

Samstag, 9. Juni 2007, 10:16

Ich wohne glücklicher weise auf dem Land.Da geht es meinen Boxi die alte Knutschkugel so richtig gut in Punto gassi gehen.Muß ja schlimm sein in der Stadt.Die armen Hunde.
Boxerfan
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Beiträge: 61

Wohnort: Regensburg

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6

Mittwoch, 11. Juli 2007, 12:56

RE: Gassigehen wird immer schwieriger

hallo mike,

diese sache muss man unbedingt von zwei unterschiedlichen blickwinkeln aus betrachten.

früher (wir lebten noch in der stadt), als mein sohn klein war und gerne in den grünanlagen
nahe unseres hauses tollte, war es für uns (als eltern) außerordentlich ärgerlich ständig
das kind von kothaufen fernhalten zu müssen.
das spielen auf öffentlichem gelände glich einem spießrutenlauf und
es kam nicht selten vor, dass wir dem kleinen hundekot abwischen mussten.

es liegt im allgemeinen interesse solche zustände einzudämmen.
verantwortungsbewusste und fürsorgliche hundehalter, die sich nicht nur
um ihre vierbeiner, sondern auch um deren exkremente kümmern, sind nicht
allerorts anzutreffen und somit ist ein gewisser argwohn der tierlosen
bevölkerung, die nichts mit hunden am hut hat, aber deren häufchen
ausweichen muss, nicht schwer zu verstehen.

allerdings kommt mir beizeiten der verdacht, dass manch einer sich dazu
zwingt, nur ja etwas gegen hunde und deren halter anführen zu können.

beispielsweise bei uns in der gemeinde sind weder wege noch wiesen sichtlich
durch hunde verschmutzt - da die meisten halter die sehr nahe gelegenen felder und
wälder zum ausgang nutzen – und dennoch wird beim erscheinen einer jeden
neuen auflage des gemeindeblattes immer wieder auf solcherlei verunreinigungen
aufmerksam gemacht und der gemeine hundebesitzer angeprangert.

wir persönlich haben nun den großen vorteil, dass unser garten direkt an wildes land
grenzt und somit für uns und unsere tiere keine notwendigkeit besteht öffentliche gehwege
zu benutzen.

gruß stefan
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen,
so gib ihm Macht.

(Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA)
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familienclanberlin

unregistriert

7

Donnerstag, 12. Juli 2007, 11:08

Hallo erst Mal,
Also ich finde es auch das man mit den Hunden immer schlechter ohne Leine Ausgehen kann.
Denn meiner macht immer in den Sträuchern wo ihn keiner sieht, und da krieche ich auf keinen fall hinterer.
Da mache ich ja mehr kaputt als das ich den Kot von meinen Hund weg mache.
Allerdings sollte es mal auf dem Bürgersteig oder auf einer Rasenfläche passieren, dann habe ich immer ein paar Tüten dabei, das ist das Mindeste was man machen kann.
Und viele Hundebesitzer machen das leider nicht weg, darum kann ich die Leute meist verstehen (wenn man mit ihnen richtig Reden kann, wenn mich einer Anschreit stelle ich mich natürlich auch auf Stur)
Grüße Stephan
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Beiträge: 2

Wohnort: Osnabrück

Beruf: Dogwalker

8

Donnerstag, 12. Juli 2007, 11:59

RE: Gassigehen wird immer schwieriger

Hey!

Ich habe zwei Hunde und beseitige das doppelte :D
Aber ich stimme familienclanberlin zu. Meine beiden sind so erzogen, dass sie zum "machen" in den Busch verschwinden und ich sehe es ebensowenig ein, mit einer Machete das Buschwerk zu rasieren nur um einen Haufen zu entfernen. Im Unterholz kann kein Mensch da reintreten.
Andererseits finde ich es absolut ärgerlich, wenn ein Hund seinen Haufen mitten auf den Weg setzt, Herrchen steht daneben und geht dann weiter... :evil:

Natürlich verstehe ich auch die andere Seite, bin ja auch schon mal in einer Tretmine gelandet. Und es ist unmöglich, wenn Mütter ihre Kinder"bewachen" müssen, oder gezwungen sind einen Spießrutenlauf hinzulegen, nur weil die Minen überall auf dem Rasen verteilt sind.

Wir wohnen in der Stadt und haben eine große Wiese in der Nähe und da findet man das Musterbeispiel.

An dieser Wiese ist ein Spielplatz mit dran und die Hundehalter umgehen diesen Platz ganz einfach. Setzt ein Pfiffi eine Mine auf die Wiese, bleibt die liegen. ABER : Die Stadt kommt einmal im Jahr und mäht und die Kinder aus unserem Viertel wissen, dass sie auf den Trampelpfaden bleiben sollten und dass der Spielplatz sauber is.

Da könnte sich manche Kommune ne Scheibe von abschneiden...
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Latina

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9

Mittwoch, 18. Juli 2007, 10:39

8)Ciao Zusammen,
Ich habe in Deutschland einige Bundesländer durchlebt und dazu war ich in Italien, Belgien und hab mich jetzt ganz nach Italien zurückgezogen.
In Deutschland wird von Bundesland zu Bundesland unterschieden, ja sogar in den einzelnen Stadtgebieten findet man Unterschiede.
Ganz krass war es in Belgien, Hundekot auf dem Gehweg, meist nur Schotter, kostet beim 1. mal erwischt werden 350€ und das kann sich steigern. Hier in Italieb fangen die bei 150€ an. Aus diesem Grund hab ich immer kleine Tüten dabei um die Hinterlassenschaft zu beseitigen. Das ist wirklich kein Thema.
In Deutschland mach ich es genau so, wurde da aber schon angepöbelt als sich mein Frodo hinhockte, kam gar nicht mehr dazu den Haufen wegzu machen. Na ja ich hab die Frau schimpfen lassen, meine Tüte genommen und den Haufen weggenommen. Die hat ganz schön dumm ausgesehen. Da geht es einem dann immer gleich besser
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Wohnort: Regensburg

Beruf: Leiter Software-Abteilung

10

Mittwoch, 18. Juli 2007, 13:42

prima latina,

das hast du gut gemacht.

solch auftreten von hundehalter(inne)n verschafft
uns in der gesellschaft pluspunkte und steigert die
akzeptanz der allgemeinheit gegenüber unseren vierbeinigen freunden.

verständnis habe ich natürlich auch für deine vorschreiber,
die nicht gewillt sind in dichtes buschwerk vorzudringen
um dort die hinterlassenschaften ihrer kleinen freunde zu
beseitigen.

an stellen an denen niemand solche verschmutzungen
sehen oder gar damit in kontakt kommen kann
ist es ohne frage völlig legitim von einer etwaigen beseitigung abstand
zu nehmen.

gruß aus dem sonnigen bayern
stefan
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Sanji

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Beruf: Lageristin

11

Donnerstag, 19. Juli 2007, 06:02

Hi . Na in Lux ist das schon cool,hier gibt es in verschiedenen Gemeinden die nur Hundewiesen haben.Die sind dann auch eingezäunt und man darf sie von der Leine lassen,wenn man möchte.Ansonsten hängen hier an jeder Ecke extra Hundetüten zum entfernen der "Bomben".Dafür kostet es dann aber auch um die 70 Euro
wenn du erwischt wirst und es nicht entfernst.
Ich finde das schon eine gute Lösung für Hundebesitzer und auch die ,die es nicht sind.
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Latina

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12

Donnerstag, 19. Juli 2007, 09:15

Ciao Sanji,
ich hätte da mal ne Frage, bezahlt Ihr in Luxenburg eigentlich Hundesteuern, ist eine Haftpflichtversicherung flicht für die Fellschnauzen?

In Belgien sowie hier in Italien gibt es keine Hundesteuern, dafür wird allerdings jedes Fehlverhalten sehr teuer. In Italien ist Versicherungspflicht ansonsten kann es wieder teuer werden. Allerdings sollte man in Italien immer ein Halti oder Maulkorb dabei haben. Ist Vorschrift, schon seit mindestens 15 Jahren, kann auch teuer werden wenn man es nicht hat. Achtet aber niemand drauf ob das Ding auch wirklich passt :D irgendwie muß ja Geld in die Staatskasse kommen.
In unserer Gegend wird man aber meist angestarrt wie nen Weltwunder, mit nem Hund an der Leine Spazieren gehen!!!!!!!!!!
Kann doch nur ne blöde Ausländerin sein. Wobei in der Stadt sieht man es schon immer öfter.
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Sanji

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Beruf: Lageristin

13

Donnerstag, 19. Juli 2007, 21:24

Hi also Hundesteuer gibt es schon aber das sind nur so 20 Euro.
Eine spezielle Haftpflicht gibt es nicht,die läuft über die normale Haushaftpflicht egal ob dieser,der Besitzer ist oder nicht.
Maulkorb ist noch nicht Pflicht bei uns und die Leinenführung ist erst seit diesem Jahr Pflicht,und auch nur innerhalb einer Ortschaft und da wo halt viele Leute sind.

Gruß Isa
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bibimaus

Junior

Beiträge: 15

14

Donnerstag, 28. Februar 2008, 20:36

Hallo,
also ich finde es auch sehr schrecklich das man mit seinem Hund immer mehr in abgetrennte Gebiete gehen muss. Wie schön war es mal als man mit den Hunden in den Park gehen konnte und man sie mit andren Hunden spielen lassen konnte? Das ganze ist echt zu einem großen problem geworden. Jetzt muss jeder Hund angeleint sein und wenn er nur ein bisschen gefährlich aussieht muss man ihm auch gleich noch einen Maulkorb umbinden. Soetwas finde ich echt schade. Menschen werden so auch nicht behandelt und es sind genau solche Lebewesen wie wir...
Lg Bibimaus
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