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MikeMoe

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Beiträge: 59

1

Sonntag, 8. April 2007, 23:22

Kampfhunde

Oft liest man von Menschen, die schwere Verletzungen durch Kampfhundattacken davongetragen haben. Deshalb sind viele Leute der Meinung, dass die Haltung von Kampfhunden verboten werden sollte, da sie den Instinkt der Tiere für solche Angriffe veranwortlich machen. Andere wiederum sagen, es würde keine bösen Hunde, sondern nur böse Halter geben.

Was meint ihr dazu? Habt ihr selbst schon Erfahrungen zu dem Thema gemacht?
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Allzstar

Junior

Beiträge: 8

2

Montag, 9. April 2007, 03:17

Ich denke, manche Tiere gehören einfach nicht in die Stadt/ bewohntes Gebiet, dazu gehören auch spezielle Hundesorten oder habt ihr schon mal einen Hundebesitzer getroffen der nicht sagt:"Ach, der ist ganz lieb, der macht nichts" - Ich jedenfalls nicht. Ich denke schon das viel vom Besitzer aus geht und die Tiere dadurch gefährlicher/aggressiver werden können, vorallem wenn der Besitzer sein Tier nicht unter Kontrolle hat.
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Latina

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Wohnort: Italien

Beruf: Heilerzieherin

3

Montag, 9. April 2007, 09:37

8) Ciao zusammen,
ich gehe jetzt mal bewusst so 20 Jahre zurück, wir wohnten damals in Essen, mitten in der Stadt, uns gegenüber war ein altes Zechengelände welches von der nahegelegenen Kaserne zu einem richtig tollen Naturpark umgemodelt wurde. Hier liefen Jagger und Hunde friedlich nebeneinander her. Hunde ohne Leine und Maulkorb Cocker sowie unser und Pittbull, Schäferhund, Dobermann, Pudel und noch vieles mehr.
Wir waren im letzten Jahr Freunde dort besuchen und sind natürlich mit unser Field auch wieder rüber ind den "Park". Aber ne ne ne. Die Kaserne gibt es nicht mehr und aus dem ehemals gemütlichen Park ist ne Müllhalde geworden. Vereinzelt gibt es noch nen paar Leute die dort laufen aber sobald die nen Hund sehen wird geschrien : Nehmen sie den KÖTER sofort an die Leine sonst rufe ich die Polizei". Schade, es könnte so schön sein.
Aber zu Thema zurück. Solange ein Hund nicht krank ist gibt es keinen Bösartigen Hund, er ist nur das Produkt was der Mensch aus Ihm macht. Das wird dann von Generation zu Generation weitergegeben und verschlimmert.
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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Schlange

Junior

Beiträge: 40

4

Montag, 9. April 2007, 14:17

Hi!
So zu diesem interessanten Thema muss ich doch auch mal meine Meinung kund tun.

Wir haben auch einen Hund, der wahrscheinlich ein Jackrussel/Deutsche Dogge Mischling ist (sieht lustig aus...großer JAckrussel:D).

Aber ich denke egal welcher Hund es ist, die Leute sollten auf jeden Fall die Leinenpflicht beachten und auch die Kinder etc. von anderen Leuten oder auch Erwachsene sollten den Hund niemals einfach streicheln, wie es so viele machen, sondern lieber vorher erst einmal fragen, ob man ihn streicheln darf.

Ich denke auch wichtig ist, um einiges über den Hund aussagen zu können: Hat man ihn selbst groß gezogen oder nicht?

Des weiteren gibt es da noch den Bedrohungsfaktor. Wenn mich jemand angreifen würde oder es sieht für den Hund so aus, dann denke ich können Hunde anders reagieren. Aber deshalb ja --> Leinenpflicht.

Der Kommentar: "Der tut nichts" finde ich nicht in Ordnung, da man auch Respekt vor anderen Leuten haben sollte und wenn jemand Angst vor Hunden hat, dann nehme ich meinen halt kurz für die 2 Meter, das sollte doch für keinen ein Problem sein oder?
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MikeMoe

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Beiträge: 59

5

Montag, 9. April 2007, 15:49

Ich sehe es eigentlich auch so wie Schlange. Es mag zwar sein, dass man sein Tier kennt und sich wirklich sicher sein kann, dass nichts passiert, aber an die Leinenpflicht sollte man sich schon halten, schon allein, weil ja doch mal was sein könnte, auch wenn der Hund nicht aus Böswilligkeit sondern aus Gründen der Verteidigung des Herrchens angreift. Ausserdem sollte man vor Leuten, die einfach Angst vor Hunden haben, nunmal Respekt haben. Wenn jemand einen zahmen Tiger spazieren führt, der noch nie irgendwem etwas getan hat, würde ich es als Spaziergänger auch begrüßen, wenn er trotzdem angeleihnt wäre ;)
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Katrina

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6

Montag, 9. April 2007, 17:56

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich über Kampfhunde denken soll.

Es ist einfach so, dass man sich nie sicher sein kann, ob das Tier, das scheibar lieb ist, nicht doch irgendwann aggressiv wird.

Auch wenn ein Kampfhund auf offener Straße lieb zu sein scheint, gehe ich nicht sehr gerne an solch einem Tier vorbei.
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Beiträge: 4

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7

Montag, 9. April 2007, 20:24

RE: Kampfhunde

Hallo,

Zitat

Original von MikeMoe
Oft liest man von Menschen, die schwere Verletzungen durch Kampfhundattacken davongetragen haben. Deshalb sind viele Leute der Meinung, dass die Haltung von Kampfhunden verboten werden sollte, da sie den Instinkt der Tiere für solche Angriffe veranwortlich machen. Andere wiederum sagen, es würde keine bösen Hunde, sondern nur böse Halter geben.


Mein Lieblingsthema Tierrassismus 8)

Und jetzt was, was nicht viele wissen oder sogar glauben:

Laut Beißstatistik, steht der Schäferhund seit Jahren an erster Stelle, bekannte tödliche Unfälle von 68` bis 02` 68
Platz 2 belegt der Rottweiler mit 7 Todesfälle.
Platz 3 die Deutsche Dogge mit 5 Todesfälle.
Platz 4 Mischlinge 4 Todesfälle.
und Platz 5 der Kampfhund mit 3 Todesfällen.

Hier die Liste derer Rassen welche durch Beißvorfälle aufgefallen sind:

Mischlinge 2376 Beißvorfälle
Schäferhunde 1958
Rottweiler 542
Pitbull 320
Dobermann 223
Bullterrier 169
A.Staffordshireterrier 169
Dackel 160
Terrier 160
Dogge 119
Boxer 96
Collie 73
Riesenschnauzer, Pudel, Husky je 65

Natürlich wurden oder werden solche Listen nicht durch die Medien veröffentlicht und ein nicht wissender Mensch lässt sich verständlicherweise leicht durch die Hysterie anstecken, ohne die Hintergründe zu beleuchten, denn der Täter ist in den meisten Fällen nicht der Hund.
Grüße
Nadine
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Katrina

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8

Montag, 9. April 2007, 21:23

Letztendlich weiß man bei KEINEM Hund, wie er in bestimmten Situationen reagiert.

Denn dass Schäferhunde zu den gefährlichsten gehören, ist mir auch nicht neu.

Aber es stimmt schon. Die Leute, die es nicht wissen, lassen sich gerne mit der Masse bzw. den Medien mitreißen.

Generell habe ich vor allen großen Hunden Respekt. Ich schaue mir beim Vorbeilaufen auch gerne mal den Halter an (ja, das heißt noch nichts) und wechsle bei Bedarf schon eher die Straßenseite.
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Latina

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9

Montag, 9. April 2007, 23:54

Hallo Zusammen, also ich hab vor nem Dackel oder Spitz ganz große Respekt, Bei den Sogenannten Beißhunden schau ich mir auch die besitzer an.
Und wie ich oben schon beschrieben habe, in diesem alten wilden Park, da lief auch immer ein Pittbull rum, der war der beste Freund von unserm Cocker, die haben richtig klasse getobt.
Wo wir grade bei Cocker sin, den bösartigsten Hund den ich kennengelernt habe war ein roter Cocker, der hat alles ohne Vorwarnung gebissen. Dann sind auch die Collis nicht alle so lammfromm wie Lassi und der Bernhardiner? Die Liste könnte beliebig verlängert werden, wir dürfen nie vergessen der Hund stammt vom Raubtier ab.
Genauso wie der MENSCH :D
Das dürfen wir nur alle nie vergessen.
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In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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10

Dienstag, 10. April 2007, 08:47

Also das mit den Angriffsattacken und den Todesfällen finde ich nicht wirklich gut...
Aber: ich vermute es kommt daher, dass viele Hunde einfach angst vor Leuten haben, die angst vor dem Hund haben...
also das es auf gegenseitig beruht, und das der hund dann so nervös wird, dass er einfach zubeist ! Grade deswegen vermute ich das, weil Deutsche Boxer (einfach hammer tiere) und co. SEHR liebe tiere sind !
Die kleinen Pisshunde provozieren auch oft die großen, mein Hund wurde auch schon provoziert durch Bellen und beißen von dem Kleinen hund, und hat dann zurück gebissen , das hat das Ende für den kleinen Hund bedeutet...

Fazit: ''Kampfhunde'' (ausgenommen Mischlinge , Boxer und so (sind ja keine kampfhunde)) : SIND LIEBE TIERE !! GENAUSO WIE BOXER UnD SO ! NUR MAN KAN SIE LEICHT FALSCH ERZIEHEN (siehe schäferhund)
! ASSIBEZIRKE HABEN
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Latina

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11

Dienstag, 10. April 2007, 10:33

Ciao Deutscher-Boxer,
Boxer find ich auch klasse Hunde. onkel von mir hatte mal einen, Nachtei damals die Fellschnauze mochte keine Kinder und hat Alles was so in etwa zwischen 120 und 150 cm groß war gebissen ohne wenn und aber, blieb man an der Hand der Eltern war gut aber sobald wir so gelaufen sind, schnapp. Nie richtig ernsthaft aber doch so das ich Jahrelang Angst vor Boxer hatte und alle die aufrechte Ohren besaßen. Mitlerweile weis ich das bei den meisten Hunde nur Machtgehabe dahintersteckt.
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12

Dienstag, 10. April 2007, 11:49

Hallo nochmal,

wie in meinem letzten Satz erwähnt bin ich auch der Meinung das das Umfeld und die Erziehung einen Hund wesentlich prägen und kein Hund wird bösartig oder sogar bissig geboren.
Viele Menschen versteifen sich bei der Hundeanschaffung lediglich optisch auf irgendeine Rasse ohne derer Bedürfnisse im Klaren zu sein und wundern sich im Nachhinein das sie mit dem Tier nicht zurecht kommen, der leidtragende ist wie immer das Tier.

Ich selbst habe zwei Hunde, einen Dalmatiner-PitBull Mischling, welchen ich mit 6 Monaten aus dem Tierheim zu mir holte, inzwischen ist er 7 und einen 4-jährigen Malteser, beides Rüden und beide unkastriert.
Mit den großen habe ich während der Hetzerei gegen Kampfhunde einen Wesenstest gemacht, weil ich die Freiheit meines Tieres nicht mit einen Maulkorb oder einer Leine einschränken wollte, das Ende eines 4 stündigen Testes war die schriftliche Bescheinigung das mein Tier auch weiterhin ohne Leine und Maulkorb im Wald oder Feld laufen darf :]
Grüße
Nadine
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Latina

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13

Dienstag, 10. April 2007, 15:46

8) Ciao Nadine,
das finde ich super das du das gemacht und gescgafft hast, es ist eigentlich schade das soetwas wegen ein paar hirnloser Menschen die ihre Fellschnauzen so Agressiv gemacht haben überhaupt nötig ist einen Wesenstest für Mensch und Tier zu machen.
Ich hoffe mal nur das da nicht noch mehr auf uns zu kommt.
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Wohnort: Solingen

14

Dienstag, 10. April 2007, 17:07

Hi alle zusammen. Zu den sogenannten Kampfhunden kann ich nur sagen, ich habe schon viele kennen gelernt und bin, abgesehen davon dass es wünderschöne Hunde sind, auch völlig begeistert von ihrerm aufgeschlossenen, überfreundlichem wesen. Aber die hatten auch alle nette besitzer. Aber ich denke, die bei denen es zu vorfällen kommt haben auch nicht solche netten besitzer, oder sie haben einfach nicht den nötigen verstand. Das sind ehr die die sich auch für nen kämpfer halten und wollen ihr innerstes über solche hunderassen presentieren. mir ist ein älteres ehepaar bekannt, die hatten einen dackel. oder viel mehr der dackel hatte dieses ehepaar. Er hat auf herrchens halsgelegen und er durfte sich nicht bewegen. Mann und frau hatten beide die hände total zerbissen und wollten den hund aus angst vor ihm einschläfern. Der Tierarzt hat aber eine verhaltenstherapie angeordnet und danach funktionierte das zusammen leben. Also man darf nicht alle hunde über einen kamm scheren, sondern muss immer das einzelne tier, welches man vor sich hat beurteilen. Und die Rassen generell zuverbieten ist doch keine lösung. Ist jedenfalls meinen meinung. bin jedenfalls ein riesen bully-hunde fan
liebe grüße
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Wohnort: Dietmannsried

Beruf: Speditionskauffrau

15

Montag, 16. April 2007, 21:42

RE: Kampfhunde

Mein Lieblingsthema: "Kampfhunde"!
Ergibt sich als erstes die Frage: Was ist ein Kampfhund? Wie erkenne ich einen Kampfhund?

Ich habe über 30 Jahre Bullterrier gehabt. Es waren alles bezaubernde, super nette Familienhunde und unendlicher Geduld und Liebe für Kinder. Ich habe meine Kinder und meine Enkelkinder mit diesem Kampfhunden aufwachsen lassen und ich hatte nie ein schlechtes Gewissen und nie Angst das etwas passieren könnte.

Meine Hunde waren alle lustige kleine Schauspieler, die leider Gut von Böse nicht unterscheiden konnten und einfach jeden mochten.

Jeder aber auch jeder Hund ist das, was sein Besitzer aus ihm macht!

Übrigends, die sogenannten Kampfhunde, sind die mit der höchsten Reizschwelle überhaupt. Das sollte man wissen.
Zicke, Hinnerk und Edgar
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Aisha

Junior

Beiträge: 2

Wohnort: BaWü.

16

Montag, 28. Mai 2007, 17:31

Hallo zusammen
Wir besitzen jetzt seit 12 Jahren eine Stafford Hündin und ich wollte sie gegen keinen anderen Hund dieser Welt tauschen. Sowas von Geduldig, Lieb und fürsorglich habe ich in den 30 Jahren die ich mit Hunden zusammen war noch niemals gesehen. Zu den Kindern ist sie fast schon zärtlich. Das einzig unverträgliche sind Katzen für sie. Wir haben sie seit der achten Lebenswoche und haben uns schon vor dem Kauf eingehend informiert und vorbereitet. Als sie im Haus war, regelmässig mit ihr überall hin ( Bus,Bahn,Kaufhaus,Kinderspielplatz). Das hat sie geprägt, und wir haben heute keinerlei Probleme und bei uns im Dorf wird jeder schwanzwedelnd begrüsst.
wesenstest hat sie locker gemacht, ebenso ist sie schon dreimal die BH mit Erfolg gelaufen. Ich würde immer wieder einen Staff von einem seriösen Züchter nehmen.

MFG Klaus
MFG Klaus

"Ein Tag ohne Hund ist ein verlorener Tag"
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MikeMoe

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Beiträge: 59

17

Dienstag, 29. Mai 2007, 15:07

So wie ich das jetzt seh, scheint ihr ja alle kein Problem zu sehen, wenn es um Kampfhunde geht. Offenbar scheint wirklich die Erziehung des Hundes durch den Besitzer das ausschlaggebende zu sein. Trotzdem würde mich interessieren, wie euer Umfeld auf euren Hund reagiert. Gab es da nicht auch schonmal Menschen, die mit Angst oder Zorn auf eure Haltung eines Kampfhundes reagiert haben? Ich kann mir gut vorstellen, dass viele dem mit Unverständnis begegnen.
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Beiträge: 4

18

Mittwoch, 27. Juni 2007, 00:03

Hallo!

Ich und mein Hund wurden schon einmal beim spazieren gehen von einem "Kampfhund" angegriffen! Dieser Hund war ein Boxer... Ich kann nur sagen dass es kein schöner Moment war und ich es niemand gönne..

Trotzdem ist es so dass es keine Kampfhunde gibt. Das liegt alles an der Erziehung des Besitzers. Eine Bekannte von mir hat ein Stafford. Dieser Hund ist mit vielen fremden Hunden, Katzen und Menschen aufgewachsen. Sie spielt jeden Tag mit meinen Hund und es ist noch nie etwas passiert. Es liegt also wirklich nur an der Erziehung. Wenn ein Hund schlecht erzogen wird, kennt er nichts anderes außer Aggressivität, Beißwut u.ä.
Hunde sind die besseren Menschen!
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Wohnort: Oyten bei Bremen

Beruf: Mediengestalterin für Digital- und Printmedien

19

Sonntag, 5. August 2007, 18:53

RE: Kampfhunde

Hallo


Also ich denke auch das es "Kampfhunde" in dem Sinne nicht gibt. Es liegt an uns Menschen was wir aus den Hunden machen. Man kann einen noch so lieben Labrador abrichten. :) Ebenso natürliche eine diese bekannten "Kampfhundrassen".
Pauschal sollte man also nicht sagen nur weils nen Kampfhund ist, gehört er an die Leine.

Sicher würde ich auch schon um Konfrontationen aus dem Weg zu gehen meinem Kampfhund, wenn ich einen hätte, in der Öffentlichkeit nen Maulkorb anlegen. Selbst mit bestandenem Wesenstest. Gibt genug Menschen denen das egal ist und die gleich drauf los wettern.
Aber auch ein super lieber Hund, egal welcher Rasse, kann mal beißen.

Lieben Gruß
Nimm alles was du kriegen kannst und gib nix davon zurück! (Captän Jack Sparrow)
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apr

Junior

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Wohnort: NRW

Beruf: Journalistin

20

Mittwoch, 8. August 2007, 16:08

Hallo,

selbstverständlich gibt es Kampfhunde.
Es gibt eben auch Hütehunde, Jagdhunde, Vorsteherhunde, usw.

Alle wurden ursprünglich mal zu deisen Zwecken gezüchtet und haben diese Gene auch immer noch in sich.

Diese Hunde müssen eben im Hinblick auf dieses Zuchtziel erzogen und artgerecht gehalten werden.
Hütehunde, die keine Aufgabe haben, werden nicht selten aggressiv oder nach Meinung der Halter, verhaltensgestört.
Sind sie aber nicht, wenn ein Boder eben vor einem Käfig voller Vögel sitzt und diesen über Stunden anstarrt, hat der "keine Macke" sondern schlichtweg keine Aufgabe. Einmal am Tag mit einem solchen Hund nur Spazieren ohne seine Anlage zu fordern, reicht eben nicht aus.

Jagdhundebesitzer beklagen häufig den Jagdinstinkt ihrer Vierbeiner.
Ja nu, dafür wurden sie gezüchtet, nur wenige von ihnen aber jagdlich geführt. Man muss als Halter dabei eben frühstmöglich mit der Erziehung beginnen udn dem Hund mittels Fährtearbeit oder Ähnlichem einen interessanten Ausgleich schaffen.

So und all das gilt auch für die Rassen, die ursprünglich für Kämpfe gezüchtet wurden. Hier spielen natürlich Linien eine Rolle (glücklicherweise selektieren verantwortungsvolle Züchter da schon nach Aggressivität) aber auch der Urinstinkt. Aber auch diese Hunde sind selbstverständlich erziehbar und können dann Familienmitglieder sein.
Sie gehören aber, genau wie andere Terrier, in erfahrene Hände und an Menschen, die sich mit dem Hund ein wenig mehr beschäftigen.

Prolls, die meinen ihre Hunde auch noch scharf machen zu müssen, stellen die Hunde in den Vordergrund, die dann gelegentlich in den Medien auftreten.

VLG
apr
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