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Sandy883

Junior

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1

Montag, 30. Juli 2007, 20:33

Mein Hund fängt an zu "juckeln"

Hallo liebe Hundefreunde,

ich habe mal wieder ein kleines Problem:

Mein Hund (immernoch 6 Monate ;)) fängt eben an zu "juckeln".

Er springt momentan an meiner Mom, meiner Schwester und vor allem mir hoch un gibt richtig Gas.

So jetzt meine Frage, wie verhalten ich mich richtig? Auch wenn ich es in erster Linie lustig finde (aber nur weil es eben komisch aussieht) muss ich versuchen ernst zu bleiben. Er lässt erst dann von mir ab, wenn ich mich von ihm wegbegebe. Sämtliche Versuche "aus" "nein" wegstossen, ihn auf den Boden drücken (hab ich aus dem Hundebuch), ihn selbst anjuckel (Insidertip von einem Kumpel) funktioniert nicht.
Ich hab Angst das er den nötigen Respekt, den er momentan (noch) vor mir hat deswegen verliert.

Mein Onkel (er selbst besitz sein Lebenlang Hunde) hat gesagt das is die sogenannte Flegelphase und das geht vorbei. Trotzdem ist meine Angst da, dass er vielleicht auch bei mir, wie bei anderen Hunden, die Rangordnung ausmacht und ich im Rudel unter ihm stehe wenn er ausgewachsen ist.

Könnt ihr mir helfen, mir ein paar Tips geben wie ich vorgehen soll?

Ich danke euch schon jetzt für eure Antworten

Liebe Grüsse Sandy und Lenny
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familienclanberlin

unregistriert

2

Mittwoch, 1. August 2007, 12:00

Hallo Sandy,
ich würde so weiter machen wie du es schon Angefangen hast.
In immer vom Bein nehmen und Nein sagen, irgendwann begreift er es.
Es dauert zwar ein bisschen aber er begreift es irgendwann.
Notfalls auch mal im Nacken packen, denn die Hundemama würde das auch tun wenn er was falsch macht.

Viel Glück
Stephan
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apr

Junior

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3

Mittwoch, 1. August 2007, 12:47

Hallo,

nein, Hundemamas packen Welpen nicht am Nacken um sie zu maßregeln.
Sie wenden den Schnauzgriff an bei leichteren "Verfehlungen" und wenn sie völlug äber die Stränge schlagen, legt die Mutter die Welpen auf den Rücken.

In den Nacken beissen hat immer eine ernste Absicht udn wird von HUndemütternm nicht zum Bestrafen genutzt.

"Aus" und "Nein" reicht, wennn er nicht gehorcht, leicht wegschubsen und ein schärferes AUS.

VLG
apr
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4

Mittwoch, 1. August 2007, 12:52

RE: Mein Hund fängt an zu "juckeln"

hallo sandy,

auch ich würde dir den rat geben so weiterzumachen wie bisher.
zeige ihm unmissverständlich, aber ohne unnötige härte,
dass sein verhalten nicht akzeptabel ist.

aus eigener erfahrung sprechend kann ich dir den rat geben,
dass das zu boden drücken guten erfolg verspricht.

bedenke aber, dass dein hund noch jung und dementsprechend
vom spieltrieb geleitet ist.
einige verhaltensmuster verschwinden in dieser
lebens-abschnitts-phase genauso schnell wie sie gekommen sind.

zum thema rangordnung wäre noch zu sagen, dass theorien
die auf unterwerfung des tieres durch demonstration von
stärke beruhen, veraltet sind.
du bestimmst wann es zu fressen gibt, oder die zeit zum spazieren gehen
gekommen ist. (davon gehe ich einfach mal aus)
somit gibst du die richtlinien für die entscheidenden dinge des täglichen
lebens vor und bist deshalb schon, ganz automatisch in der position des rudelführers.

lg stefan
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen,
so gib ihm Macht.

(Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HelterSkelter« (1. August 2007, 12:52)

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familienclanberlin

unregistriert

5

Donnerstag, 2. August 2007, 14:27

Zitat

Original von apr
Hallo,

nein, Hundemamas packen Welpen nicht am Nacken um sie zu maßregeln.
Sie wenden den Schnauzgriff an bei leichteren "Verfehlungen" und wenn sie völlug äber die Stränge schlagen, legt die Mutter die Welpen auf den Rücken.

In den Nacken beissen hat immer eine ernste Absicht udn wird von HUndemütternm nicht zum Bestrafen genutzt.

"Aus" und "Nein" reicht, wennn er nicht gehorcht, leicht wegschubsen und ein schärferes AUS.

VLG
apr


Na ja das sehe ich anders, und darüber gibt es geteilte Meinungen.
Gut ok den Schnauzengriff wendet die Hundemama auch an, aber in den Nacken auch und das dient genau so zur Bestrafung wie der Schnauzengriff und sie haben beides eine ernste Absicht.
Den manchmal reicht ein wegschubsen und ein schärferes AUS nicht und dann muss man ernster werden.
Ich habe aber nicht und werde auch nicht behaupten dass man die Griffe immer anwenden muss, nur im Notfall wenn alles keine Früchte mehr tragen sollte.
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Sandy883

Junior

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6

Donnerstag, 2. August 2007, 15:25

vielen Dank für eure Antworten.

Es hat mittlerweile schon wieder etwas nachgelassen.

Hab jetzt gehört das der "Juckeltrieb" durch eine Kastration weniger wird.

Was meint ihr dazu? Und wenn ja ab wann sollte man das machen? Hab beim Tierarzt gefragt, der meinte ab dem 6. Lebensmonat wäre es bei Rüden kein Problem.

Grüsse Sandy und Lenny
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apr

Junior

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7

Donnerstag, 2. August 2007, 15:39

Hallo,

warum willst Du bei Deinem Hund so in die Natur eingreifen?
Mit 6 Monaten ist ein Hund grade Mal ungef. 10 Menschenjahre.
Wie soll ein Hund sich entwickeln, wenn ihm die Hormone genommen werden?

In Amerika hat man bei Hündinnen eine lange Zeit auf diese Frühkastration gesetzt um später Mammatumore reduzieren zu können, LEIDER gab es bei diesen Hunden einen Unmenge an Nebenwirkungen.
Skelettöse Veränderungen, schlechter Lerntrieb, juveniles Aussehen und die HUnde werden eben nie wirklich erwachsen, sind nur einige davon.

Eine Kastration hat viele Nebenwirkungen (Spätfolgen), leider klären die Tierärzte die Patientenbesitzer zu wenig darüber auf.

VLG
apr
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8

Donnerstag, 2. August 2007, 16:33

hallo familienclanberlin (einen verdammt langen user-namen hast du da!),

in den nacken greifen, für sich gesehen, ist bei hunden in der tat eine gängige methode zur korrektur von fehlverhalten,
allerdings nur in verbindung mit einem sanften druck nach unten.

niemals aber - und hier gehen die lehrmeinungen nicht auseinander -
darf man diesen griff in verbindung mit einem festen schütteln des tieres anwenden,
was APR wohl gemeint haben dürfte.

der biss in den nacken, einhergehend mit kraftvollen schüttelbewegungen,
entspricht im (raub)tierreich exakt dem tötungsakt und ist somit ein NO GO bei
der hundeerziehung.

auch sollte man einen hund nicht in die flanken greifen um ihn zum fallen zu bringen.

in der hundeerziehung sind dies keine geeigneten mittel um respekt plus
vertrauen zwischen halter und tier aufzubauen.

mfg
stefan
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen,
so gib ihm Macht.

(Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA)
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apr

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9

Donnerstag, 2. August 2007, 17:06

Hallo fam-clan-berlin,

darpber kann es keine geteilten Meinungen geben, wenn man mehrere Würfe in der Aufzucht beaobachtet hat.

Stefan hat es erklärt. In den Nacken BEISSEN (und dann schütteln) ist keine Maßregelung, sondern ein Kampf.

Das was in der vorigen Nachricht angesprochen wurde, Nacken PACKEN (dient dabei nur der Fixierung, es wird aber kein starker klammernder Druck aufgebaut) und nach unten weisen (Hunde machen es allerdings meist seitlich oder wenn der andere auf dem Rücken liegt) ist eine völlig andere Sache und dient der Maßregelung.

Aber Nacken BEISSEN oder gar noch schütteln, oder aber auch Hund am Nacken hochziehen, DAS sind Kampfanstalten und über das Ziel hinausgeschossen, weil es in der Natur ganz klares Kampfgehabe ist.

VLG
apr

Das größte Problem bei der Anwendung von Schnauzgriff und "Rücken legen" ist meist, dass zu früh abgebrochen wird und dann geht der HUnd gestärkt und nicht gemaßregelt aus dieser Anwendung hervor.
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Sandy883

Junior

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10

Donnerstag, 2. August 2007, 17:14

[
warum willst Du bei Deinem Hund so in die Natur eingreifen?
Mit 6 Monaten ist ein Hund grade Mal ungef. 10 Menschenjahre.
Wie soll ein Hund sich entwickeln, wenn ihm die Hormone genommen werden?]

Das war ja meine Frage.
Ich hab auf verschiedenen Homepages gelesen, das beim Rüden eine Kastration keine Spätfolgen auftreten können, auch die Aussage, dass sie "nicht erwachsen" werden, wurde oftmals wiederlegt.
Bei einer Hündin würde die Kastration auch wieder anders aussehen.
Ich weiss jetzt schon wieder nicht mehr was ich glauben soll. Einerseits, möchte ich nicht in die Natur eingreifen, wie du so schön sagst, andererseits hab ich noch von keinen "Nebenwirkungen" bei einer Kastration beim rüden gehört.

LG Sandy
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apr

Junior

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11

Donnerstag, 2. August 2007, 18:55

Hallo,

wo finde ich die Studien die die Nebenwirkungen widerlegen?
Hast Du Internetadressen darüber, die Du mir geben kannst?

Die Nebenwirkungen, Hündin , sowie Rüde ist ein veränderter Stoffwechsel. LOgisch, sind ja keine Hormone mehr im Spiel.
Das führt bei den meisten kastrierten Hunden, trotz reduzierter Energiezufuhr zu Übergewicht. Welpenfell. Inkontinenz (bei Rüden deutlich geringer als bei Hündinnen). Hund wird ruhiger.

Bei der Frühkastration: Skelettöse Veränderungen, schlechtes Lernverhalten.

Und auch beim Verhalten und im Umgang tun sich kastrierte Hunde schwer, weil sie für andere Hunde nicht mehr als weibl. oder männl. einzuordnen sind. Viele Hunde werden dadurch unsicher, was wiederum für schwierige Interaktionen zwischen Artgenossen führen kann.

Ich sehe niemals einen Grund für eine Kastration, es sei denn es handelt sich um eine medizinische Indikation.

Auch verhaltenstechnische Probleme lassen sich deutlich besser über Arbeit und Training lösen, als dem Hund, seine Natur zu nehmen.

VLG
apr
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familienclanberlin

unregistriert

12

Donnerstag, 2. August 2007, 19:08

Zitat

Original von HelterSkelter
hallo familienclanberlin (einen verdammt langen user-namen hast du da!),


@ stefan,
ja das hat sich mal meine Frau ausgedacht und seit dem haben wir fast überall diesen Namen.

An Alle ich habe Niemals behauptet das man den Hund bei IRGEND EINEM GRIFF SCHÜTTELN SOLL.
Um Gottes Willen das wäre wie Stefan schon sagte ein Tötungsakt und das soll natürlich nicht sein.

Ich habe mich nur gegen die Behauptung von apr gewehrt, dass man Hunde niemals im Nacken packen soll.
Siehe Zitat:

Zitat

Original von apr
Hallo,

nein, Hundemamas packen Welpen nicht am Nacken um sie zu maßregeln.
Sie wenden den Schnauzgriff an bei leichteren "Verfehlungen" und wenn sie völlug äber die Stränge schlagen, legt die Mutter die Welpen auf den Rücken.

In den Nacken beissen hat immer eine ernste Absicht udn wird von HUndemütternm nicht zum Bestrafen genutzt.

"Aus" und "Nein" reicht, wennn er nicht gehorcht, leicht wegschubsen und ein schärferes AUS.

VLG
apr


Denn ich habe schon viele Hunddamen gesehen die ihre Welpen in den Nacken packen (aber nicht schüttele, sondern nur stellen) um Ihre Welpen Ruhig zu stellen, genau so wie der Schnauztengriff.
Und mit der anderen Antwort von apr widerspricht sie sich.
Sorry aber es ist so.

@ Sandy883

also ich Glaube es kann auch Spätfolgen geben, aber das ist so viel ich weiß selten. Außerdem hat jede OP eine gewisse Gefahr.
Nur man sagt das die Hund dann ruhiger sein sollen kann ich nur zur hälfte bestätigen, denn jeder Hund ist anders und nimmt die Kastration anders an.
Manche Hund werden ruhiger und manche leider nicht.
Ich würde es aber an Deiner stelle lieber auf dem langen weg Versuchen und ihn immer wieder zurechtweisen.
ich hoffe dass ich Dir helfen konnte.

Grüße Stephan.
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Sandy883

Junior

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13

Donnerstag, 2. August 2007, 19:38

Vielen Lieben Dank an Euch.

ich werde auf jeden fall noch abwarten.

@ apr:
ich guck mal ob ich die Inet-Seiten wiederfinde. Ich hab in google eingegeben "kastration ja oder nein" und ich muss ehrlich sagen ich hab mehr gefunden die dafür waren als dagegen.
Ob das die richtige entscheidung wäre weiss ich ja wie schon gesagt nicht, sonst würde ich euch nicht um Rat fragen :)
Ich selbst kenne mich nun mal nicht aus, weil es mein erster Hund ist und ich selbst er 24 bin. Ich will nur nichts falsch machen. X(
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apr

Junior

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14

Donnerstag, 2. August 2007, 20:26

Hallo,

ich habe dieselbe Frage nun bei Google eingegeben und die ersten Seiten mit Meinungen zu dem Thema stammen aus dem Tierschutz.

Das der Tierschutz dies anders sieht (obwohl Kastration eigentlich grundsätzlich ohne med. Indikation gegen das Tierschutzgesetz verstösst) ist klar.
Sie sehen nur die Angst, dass ein unkastrierter Hund weiterhin Nachwuchs haben kann udn die Tierheime sitzen ja nunmal voll.
Anders sieht es auch bei Tierschutzhunden, oder besser Straßenhunden in Spanien, Griechenland, etc. aus, da ist Kastration natürlich, aufgrund immer größer werdender HUndepopulationen, die dann teils unter bestialischen Verfahren getötet werden, vorzuziehen.

Ein unkastrierter privat gehaltener Hund unter Aufsicht wird sich aber nicht ungewollt vermehren können, ich habe hier ein gemischtes Rudel aus 7 HUnden und es passiert nicht, ebenso bei vielen meiner Bekannten mit Mehrhundehaltung, nicht.

Medizinische Studienbücher listen jedoch ganz klar auch die zahlreichen Nebenwirkungen der Kastration auf.
Ebenso Studien zu dem Thema.

Das Tierärzte Kastration empfehlen liegt doch auf der Hand, immerhin machen Impfungen und Kastration im Schnitt 80% der Einnahmen aus ;) Die waren auch nicht begeistert, als die Dreijahresimpfungen in D zugelassen wurden.

Ich sehe den Grund einfach nicht warum eine Kastration in dem Fall gut sein sollte.

VLG
apr
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apr

Junior

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15

Donnerstag, 2. August 2007, 20:31

Zitat

Original von familienclanberlinDenn ich habe schon viele Hunddamen gesehen die ihre Welpen in den Nacken packen (aber nicht schüttele, sondern nur stellen) um Ihre Welpen Ruhig zu stellen, genau so wie der Schnauztengriff.
Und mit der anderen Antwort von apr widerspricht sie sich.
Sorry aber es ist so.


Hallo,

bitte lies meine Antworten durch.
Es ging ums BEISSEN. Sie BEISSEN nicht in den Nacken.

Sie fixieren den anderen Hund am Nacken mit leichtem, nicht klammerndem Druck. Aber sie beissen nicht zu.

Du schreibst doch selbst "stellen", also wird da nicht gebissen, sondern genau das praktiziert was ich weiter oben geschrieben habe.

Aber nochmals um Missverständnisse zu bereinigen, SIE BEISSEN NICHT in den Nacken (und schütteln schon zehnmal nicht).

VLG
apr
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familienclanberlin

unregistriert

16

Donnerstag, 2. August 2007, 21:11

Zitat

Original von apr

Zitat

Original von familienclanberlinDenn ich habe schon viele Hunddamen gesehen die ihre Welpen in den Nacken packen (aber nicht schüttele, sondern nur stellen) um Ihre Welpen Ruhig zu stellen, genau so wie der Schnauztengriff.
Und mit der anderen Antwort von apr widerspricht sie sich.
Sorry aber es ist so.


Hallo,

bitte lies meine Antworten durch.
Es ging ums BEISSEN. Sie BEISSEN nicht in den Nacken.

Sie fixieren den anderen Hund am Nacken mit leichtem, nicht klammerndem Druck. Aber sie beissen nicht zu.

Du schreibst doch selbst "stellen", also wird da nicht gebissen, sondern genau das praktiziert was ich weiter oben geschrieben habe.

Aber nochmals um Missverständnisse zu bereinigen, SIE BEISSEN NICHT in den Nacken (und schütteln schon zehnmal nicht).

VLG
apr


Ah Sorry aber ob man schreib Stellen verstehen viele nicht was man Meint.
Und wenn man die Hundemama beißt ihre Welpen im Nacken um sie zu Strafen.
Dann ist doch Logisch das die Hundemama sie nicht töten möchte, ODER?
Aber ich habe NIMALS Behauptet das man den Hund schütteln soll, denn das wäre dann ein Reißverhalten um den Hund zu TÖTEN und das sollte man nicht.
Also würde ich an Deiner stelle auch mal meine Beiträge richtig durchlesen bevor man was behauptet, und wenn man es nicht verstanden hat vielleicht mal lieber nachfragen.
Und Bezug auf Kastration, sollte man sich auch mehr darüber Informieren, denn das was du geschrieben hast ist total haltlos.
1.) Skelettöse Veränderungen? Was haben die EIER vom Hund mit dem Skelett zu tun?
2.) schlechtes Lernverhalten? Wenn man mit dem Hund vernünftig umgeht lernt er genau so wie ein normaler Hund.
Das haben schon viele kastrierte Hunde gezeigt.

Und wenn Sandy883 ihren Hund kastrieren lassen möchte, und sich nicht sicher ist sollte man seine Behauptungen auch untermauern und nicht so wie DU einfach etwas rein schmeißen.

So ich glaube ich habe jetzt alles über das Thema gesagt, Du wirst wahrscheinlich deine Meinung behalten und ich meine, und Sandy883 du machst es genau richtig.
Erst sich Informieren und dann handeln, Aber frag doch mal in deiner neuen Hundeschule nach die können dir bestimmt auch weiter helfen.

MFG Stephan
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apr

Junior

Beiträge: 46

Wohnort: NRW

Beruf: Journalistin

17

Donnerstag, 2. August 2007, 21:44

Hallo Stephan,

die skelettösen Veränderungen kommen daher, dass dem Körper Hormone genommen werden: Hormone, beispielsweise u.a. aus der Nebenschilddrüse/Schilddrüse regeln versch. Aufbaumechanismen im Körper, (Beispielsweise Parathormon - Calciumreg.). Diese Hormone sind u.a. wichtig um das Knochengrüst so aufzubauen, wie die Natur es, ohne Eingriff vom Menschen, vorgesehen hat.

Nicht umsonst ist man in Amerika von der Frühkastration aus diesem Grunde langsam wieder abgekommen.

Die Konzentrationsfähigkeit wird vermindert, daher die schlechtere Lernbereitschaft. "Arbeitshunde" wie beispielsweise Bilndenhunde, Polizeihunde, etc. werden daher nicht vor dem Eintritt ins Erwachsenalter kastriert.

Jeder kann natürlich mit seinem Hund machen was er will, hier ging es aber um Nebenwirkungen und die gibt es nunmal und sind nicht von der Hand zu weisen.

apr

P.S. Ich hoffe diese Quellen reichen Dir zum "Untermauern" ansonsten "schieb" ich noch welche nach

Praktikum der Hundeklinik
von Niemand/Suter, 9. Auflage, Parey Verlag

Atlas der Anatomie des Hundes
von K.-D. Budras, W. Fricke, R. Richter, schlütersche

Lehrbuch der Anatomie der Haustiere, Parey Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »apr« (2. August 2007, 21:44)

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familienclanberlin

unregistriert

18

Donnerstag, 2. August 2007, 23:56

Wie schon gesagt ich habe meine Meinung und du deine.
Es gibt bestimmt genau so viele Bücher die für eine Frühkastration sind und die dagegen sind.

Und natürlich verändern sich die Hormone, aber ich glaube nicht das es sich auf das Skelett auswirkt.

Denn müssten ja Rüden und Weibchen vom Skelett anders aufgebaut sein und das sind sie nicht.

Außerdem gibt es genügend Hund die eine Frühkastration gehabt haben in der Rettungshundestaffel, und die machen ihre Arbeit gut und haben keine Probleme.

Also Verstehe ich deine Aufregung nicht das man einen Hund nicht zu früh kastrieren soll, wenn man bei 90 % der Frühkastrieren Hunde gute Erfahrung gemacht hat.

Man sollte nicht nur die eine Seite betrachten sondern auch die andere.
Und na klar kann es bestimmt auch zu Folgeschäden kommen, den eine OP ist immer ein Eingriff wo was schief gehen kann.
Aber so wie du das dar stellt sollen ja ganz schlimm sein und das ist nicht der fall.

Und ja ich bin auch gegen Kastrieren und werde meinen Obelix bestimmt nicht kastrieren lassen, denn es gibt immer einen anderen Weg der wahrscheinlich schwerer ist. Denn die Erfolgs Chans sind 50 zu 50 das der Hund durch eien kastration ruhiger wird oder am Hosenbein rackert.

Natürlich finde ich es auch gut dass du auch negative Probleme angesprochen hast, so das man auch die andere Seite sehen.

Aber ich denke mir mal das dieses Thema Sandy883 nicht mehr viel bringt und wir beide sollten jetzt lieber andere Mitglieder über das Thema reden lassen.
In diesem Sinne Leute schreibt eure Meinungen dazu, ich werde mich jetzt hier raushalten.

Und bitte nicht Böse sein apr über meine Meinung, ich werde auch deine Meinung akzeptieren.

MFG Stephan
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lolli

Junior

Beiträge: 13

19

Freitag, 29. Februar 2008, 21:43

Hallo,

ja das "juckeln" von Hunden ist schon eine doofe Sache, aber leider machen sie das einfach viel zu oft. Ich würde ihn auch einfach wegdrücken und laut mit ihm sprechen das er sowas nicht machen darf. Ich weiß nicht ob man bei diesem Verhalten auch die Hundepfeife nehmen kann. Da sollte man sich vielleicht noch mal erkundigen, denn die ist echt eine gute Sache. Wenn man es damit funktioniert ist es auf jeden Fall lohnend. Viel Spaß noch dabei!!!

Lg
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