Zum Thema Hundepsychologen:
Wie schon in diesem Forum aufgeführt wurde, ist diese Berufsbezeichnung nicht geschützt.
Soweit so gut. Jemand mit genügend Hundeverstand erlernt aus viel Theorie (besonders von Verhaltensforschern) und aus viel Praxis (optimal wenn Zuchterfahrung mit Rudelanhang besteht, da viele Situationen und Maßregelungen von den Rudeltieren den Welpen gegenüber so deutlich in der Fachliteratur nicht zu finden sind oder ohne Praxis nicht richtig zu deuten sind) sein Wissen. Diese Personen/Fachleute können schon an wenigen Äußerungen einen Hundepsychologen in qualifiziert und unqualifiziert einstufen

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Leider gibt es aber auch die "unerfahrenen" Hundebesitzer. Diejenigen, die nichts falsch oder nicht weiter etwas falsch machen wollen. Die, die jetzt den optimal wirksamen Weg der Erziehung einschlagen wollen. Die, die eine feste Bindung zu ihrem Hund erhalten wollen und zwar für sein LEBENLANG und nicht bis zur dann nächsten notwendigen Sitzung :-(, da halt nicht die richtige Begleitung der Besitzer vorhanden war.
WAS IST MIT DIESEN MENSCHEN????
Diese gehen zu einem Hunde"psychologen". Das Wort Psychologe alleine suggeriert ja schon Sicherheit durch die Verknüpfung aus der Humanmedizin.
Das bedeutet, dass der "Anfänger" sich erst einmal gut aufgehoben fühlt.
Leider hört oder erfährt man allzuoft genau das Gegenteil. Oft hört man sogar Äußerungen, die einem die Nackenhaare aufstellen lassen. Hier z. B. eine Prägung bis zum 6. Monat *kopfschüttel*.
Ich hoffe, dass hier derjenige seine Hundepsychologin nicht richtig verstanden hat oder es mangels Wissen noch nicht richtig umsetzen konnte.
Da komme ich gleich zum nächsten Punkt.
Nicht jeder Hundepsychologe, Hundeflüsterer oder einfach auch "Fachmann/-frau für Hundeentwicklung, -verhalten, -erziehung, -ausbildung" ist so schlecht wie sein Ruf.
Leider wird häufig Gehörtes nicht richtig umgesetzt oder verstanden. Man macht sich seinen eigenen Reim aus den vielen schon gelesenen oder wo anders gehörten Dingen mit denen, die der Hundespychologe usw. geäußert hat.
Leider wird solch eine Fachkraft damit diskreditiert, obwohl sie überhaupt nichts dafür kann, sondern einfach nicht verstanden wurde :-((((
Damit haben halt auch Fachleute zu kämpfen. Allerdings lässt es qualifizierte Fachleute nicht kritikresistent werden, sondern es animiert diese Leute es beim nächsten Mal noch deutlicher bzw. leicht verständlicher wiederzugeben.
Meine Äußerungen zu diesem Thema sollen keinen Angriff oder eien Beleidigung darstellen, sondern zum Nachdenken und auch diskutieren anregen, in der Hoffnung, auf einen vernünftigen Konsens.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kitty« (17. August 2007, 00:24)