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Danja

Junior

Beiträge: 9

Wohnort: Hamm

Beruf: Hausfrau, Mutter, Bürokraft

1

Freitag, 17. August 2007, 21:47

Wir brauchen dringend einen Rat

Hallo Ihr Lieben
Ich weiß eigentlich gar nicht wie genau ich anfangen soll, schreibe Euch erst einmal unsere Geschichte und hoffe auf einen guten Rat.
Zu beginn der Sommerferien,vor ca. 8 Wochen haben wir einen kleinen
Kater Namens Joshi bekommen.Ein wunderschönes Tier. Meine Kinder haben sich rührend um Ihn gekümmert.Anfänglich wohnte er noch in einer kleinen Gartenlaube in unserem Garten,weil mein Mann ihn nicht im Haus halten wollte.Das konnte er allerdings nicht durchhalten und holte ihn selber schon nach vier Tagen ins Haus.Unsere Hovawarthündin hatte sofort gefallen an diesem kleinen Wesen.Beide verstanden sich prächtig.Nach ungefähr 3 Wochen durfte Joshi in den Garten.Es lief alles so perfekt.Wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, standen Hund und Katze schon hinter der Tür und freuten sich.Joshi hat unser aller Leben richtig berreichert.Natürlich ist er auch auf Entdeckungsreise gegangen. Auch bei den Nachbarn.Vor ca.einer Woche wurde Joshi von unserem
Nachbarhund zerfleischt.Wir mussten alles mit anhören.Ich möchte nicht näher darüber schreiben.
Meine ganze Familie, Freunde usw. sind so sehr geschockt.Unsere Trauer ist riesig, aber am meisten trauern die Kinder. Joshi gehörte unserem mittleren Sohn.Er kommt ganz schlecht mit seiner Trauer zurecht.Meine Frage an Euch:
Ist es für uns irgend wie möglich jemals eine neue Katze zu halten?
Wird eine ältere Katze mit so einem Hund fertig?
Dieser Hund hat bereits in unserer Nachbarschaft zahllose Kaninchen und Mehrschweinchen gerissen.Wir sind ziehmlich verzweifelt.
Viele Grüße =) Danja
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Lady0305

Junior

Beiträge: 5

Wohnort: Berlin

2

Samstag, 18. August 2007, 09:39

ich würde zu erst mal mit dem nachbarn reden demjenigen dem der hund gehört.
ich weiß ja net wie groß der hund ist aber ich glaube das auch eine größere katze sich zwar wehrt aber sicherlich net gegen einen hund ankommt wenn der aggressiv ist.
jetzt würde ich mir erstmal gar keine neue katze holen, denn wenn das nochmal passiert kommt euer sohn erst recht net darüber hinweg.
oder ihr lasst sie net mehr raus, aber das ist auch keine lösung.
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Danja

Junior

Beiträge: 9

Wohnort: Hamm

Beruf: Hausfrau, Mutter, Bürokraft

3

Samstag, 18. August 2007, 11:13

Mit dem Nachbarn kann man nicht darüber reden.
Zu uns hat er nur gesagt, der Hund sei halt ein Katzenhasser und hat sich noch beschwert, dass, bei dem Versuch dem Hund die Katze wegzunehmen,sie ihn gekratzt hat.Ob unser" Vieh" überhaupt geimpft war,wollte er wissen. Zu dem Hund: Eine Mischung zwischen Terrier und Schnauzer.
Viele Grüße =) Danja
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FluSelBaer

Mitglied

Beiträge: 62

Wohnort: Berlin

4

Samstag, 18. August 2007, 18:13

Hallo,

das mit Joshi tut mir wahnsinnig leid.


Zitat

Original von Danja
Mit dem Nachbarn kann man nicht darüber reden.
Zu uns hat er nur gesagt, der Hund sei halt ein Katzenhasser und hat sich noch beschwert, dass, bei dem Versuch dem Hund die Katze wegzunehmen,sie ihn gekratzt hat.Ob unser" Vieh" überhaupt geimpft war,wollte er wissen. Zu dem Hund: Eine Mischung zwischen Terrier und Schnauzer.



Meistens sind Terrier bzw. Terrier-Mischlinge sehr oft "verbissen" und jagen Kleintiere sehr häufig. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie bösartig sind, es liegt aber in ihrer Natur und diese Rassemerkmale wurden speziell angezüchtet.
Anmerken möchte ich hierzu: ich besitze weder einen Hund, noch habe ich mich jemals richtig mit Hundezucht auseinander gesetzt. Diese Kenntnis habe ich durch einen Terrier-Besitzer erfahren, dessen Hund mal auf meine Katze losgegangen ist (da war Gott sei Dank ein Baum und Mieze hat überlebt).


Zitat

Ist es für uns irgend wie möglich jemals eine neue Katze zu halten?
Wird eine ältere Katze mit so einem Hund fertig?
Dieser Hund hat bereits in unserer Nachbarschaft zahllose Kaninchen und Mehrschweinchen gerissen.


Ob ihr euch jemals noch eine neue Katze anschaffen möchtet und vor allem unter diesen Umständen der Katze Freigang gewähren wollt, kann ich euch nicht beantworten, diese Entscheidung müsst ihr für euch selbst treffen. Ich persönlich würde dann aber eher zu reiner Haus-/Wohnungshaltung übergehen, es sei denn dieser Hund verschwindet aus eurem Wohnumfeld.

Damit kommen wir zum eigentlich wichtigsten Teil der Geschichte: warum haben weder Deine Nachbarn noch Du selbst eine Anzeige bei der Polizei gegen den Tierhalter gemacht????
Das wäre mein erster Gang nach so einer Sache gewesen, zumal ja das hier nicht der erste Vorfall gewesen ist.

Holt für euch dieses Versäumnis schnellstmöglich nach und redet auch mit den anderen betroffenen Nachbarn. Es kann ja nicht angehen, dass EIN HUND für soviel Unruhe sorgt.

Und ganz ehrlich ... ich selbst hätte Angst unter diesen Umständen meine Kinder vor die Tür zu lassen, wenn dieser Hund und vor allem sein Besitzer so unberechenbar sind!
LG FluSelBaer
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Danja

Junior

Beiträge: 9

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5

Samstag, 18. August 2007, 20:53

Hallo FluselBear

Vielen Dank für deinen netten Brief.

Leider wäre es uns kaum möglich, einer neuen Katze keinen Freigang zu gewähren,da wir ein großes Haus mit Garten haben und die Türen auch für den Hund meist offen stehen.Wir werden uns höchst wahrscheinlich keine neue Katze anschaffen solange es diesen Hund nebenan gibt.

Da unser Joshi leider in den Garten des Nachbarn gelaufen ist,glaube ich nicht das wir eine rechtliche Handhabe gegen diesen Hund haben.
Ich habe bereits mit den anderen betroffenen Nachbarn gesprochen und auch diese konnten nur erreichen das der Hund innerhalb seines Grundstücks bleiben muss .Er versucht zwar irgendwo eine Lücke im Zaun zu finden, hatte bis jetzt Gott sei Dank noch kein Glück.
Ich werde mich aber selbst bei der Polizei erkundigen.
Vielen Dank
Viele Grüße =) Danja
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baxiline21

Mitglied

Beiträge: 104

Wohnort: Berlin

6

Sonntag, 19. August 2007, 13:18

also ich würde den besitzer mal melden.
das er mit seinem hund mal so einen test machen muss.

das kann ja nicht sein nur weils ein jagdhund ist bzw. er jagdtrieb hat die tiere der nachbarschaft zerfleischt.

also jagdhunde erledigen ihre beute eigentlich nicht.

geh mal zu nem tierarzt oder veterinäramt.
da muss man doch was dagegen tun.

wenn der hund so bissig dann darf er eben nur mit aufsicht und maulkorb raus.
und der besitzer ist ja der oberknaller.

wie ich solche hundebesitzer hasse


achja,mein vater hatte mal nen dobermann der hatte auch katzen gehasst.
aber mein vater hat IMMER aufgepasst das er nachbartieren nix tut.
so sollte sich ein besitzer verhalten und nicht wie dein nachbar

mach da auf alle fälle was dagegen. wer weiß wieviel tiere noch sterben müssen wegen diesem hund
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Danja

Junior

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7

Sonntag, 19. August 2007, 13:48

Hallo Baxiline21
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich werde auf jeden Fall gleich am Montag zum Tierazt und mich informieren.
Ein anderer Nachbar hat sein 14 Tagen auch zwei junge Katzen.
Hoffentlich endet das nicht auch in einem Disaster.
Viele Grüße =) Danja
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baxiline21

Mitglied

Beiträge: 104

Wohnort: Berlin

8

Sonntag, 19. August 2007, 14:17

ich weiß nicht ob das rechtlich ok ist aber hängt doch zettel an die bäume oder werf in den briefkasten von tierbesitzern das sie da aufpassen müssen.

da muss was getan werden.
wenn ein hund ein anderes tier so tot beißt ist das NICHT normel.
jagdtrieb hin oder her.
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