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Mittwoch, 17. Januar 2007, 14:43

Reptilien

Hi Reptilien-Liebhaber und die die es werden möchten, ich werde euch im Folgenden ein paar Artikel rund um Reptilien und Amphibien zusammenstellen.
Alle Meldungen sind natürlich aktuell...
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Mittwoch, 17. Januar 2007, 14:51

seltene Wirtelschwanzleguane geschlüpft

Drei Jamaika- Wirtelschwanzleguane sind im Zoo von Indianapolis geschlüpft. Es handelt sich dabei um die Erstnachzucht der Art außerhalb Jamaikas sowie die erste gelungene künstliche Inkubation dieser Großleguane. Die Elterntiere sind 15 bzw. 14 Jahre alt. Die Schlüpflinge sind ungefähr 20 cm lang und wiegen fast 50 g. Der Schlupf weiterer Eier wird für die kommenden Wochen erwartet.
Culcura collei galt seit den 1940er- Jahren bereits als ausgerottet, wurde aber in den 1990er- Jahren wiederentdeckt. In der Natur leben vermutlich nur noch weniger als 100 Individuen, es handelt sich also um eine der gefährdetsten Echsen der Welt, ähnlich wie ihr naher Verwandter, die Grand Cayman Blue Iguana ( Cyclura lewisi).
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Mittwoch, 17. Januar 2007, 15:00

Auch Schildkröten sind Kriegsopfer

Der kriegerische Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah in diesem Sommer hat auch verschiedene Tierarten betroffen. Im Lauf der Auseinandersetzung kam es zu einer Ölpest an der libanesischen Küste, nachdem ein israelischer Luftschlag gegen ein libanesisches Kraftwerk dazu geführt hatte, dass tausende Tonnen Öl ins Meer austraten und auch die libanesischen Legestrände der Meeresschildkröten verschmutzten. Trotz des andauernden militärischen Konfliktsversuchten Volontäre und Mitarbeiter der "Israel Nature and Parks Protection Authority" in Jerusalem, frisch geschlüpfte Schildkröten sicher ins Meer zu bringen. nachdem man den Jungtieren drei Nächte Zeit gegeben hatte, selbstständig zu schlüpfen, wurden dann aus Sicherheitsgründen die Tiere geborgen und ins Meer gebracht. Nester der Unechten Karettschildkröte wurden von Ökologen der Einrichtung in eine Station nördlich der israelischen Stadt Nahariyya überführt.
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Mittwoch, 17. Januar 2007, 15:10

Tödlicher Unfall mit Riesenschlange

So sehr Dramatisierungen auch unangebracht sind- im Umgang mit Riesenschlangen gehen Vorsicht und Sicherheit vor! Das demonstriert leider ein tragischer Unglücksfall im US-Bundesstaat Indiana. dort wurde ein 23 Jahre alter Mann von seinem Netzpython (Python reticulatus) erdrückt; die Leiche wurde in einem Terrarienraum des jungen Mannes gefunden, das Tier kroch frei im Zimmer herum. offenbar hatte der Pfleger es für eine medizinische Behandlung aus seinem Terrarium nehmen wollen. die Obduktion ergab als Todesursache Ersticken in Verbindung mit Quetschungen im nackenbereich und im Brustkorb. der Halter war zwar ein erfahrener Schlangenpfleger mit über zehn Jahren Praxis, hatte das Unfalltier aber erst fünf Monate zuvor erworben. der Netzpython hatte eine Länge von etwa 4,10 m. Mit Riesenschlangen dieser Größe sollte man niemals allein hantieren. Bei Schlangen ab etwa drei Metern Länge gilt die alte Tierpfleger-Regel, dass man für jeden Meter Schlange eine weitere Person zur Verfügung haben muss.
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Mittwoch, 17. Januar 2007, 15:33

Auf freiem Fuß

Es hat ja schon Tradition, dass im sommer diverse Reptilien durch deutsche Tümpel und die "Vermischtes"-Seiten der Zeitungen schwimmen, so auch in diesem Jahr im Juli, in dem die Klimabedingungen ja äußerst reptilienfreundlich waren. eine Riesenschlange unbekannter Zugehörigkeit im Neckar hat die "Bild" sich einmal mehr zu Hochform auflaufen lassen. Unter der Überschrift "Python-Alarm" im Neckar haben die Berufslügner eine gefährliche Würgeschlange ausgemacht- und meinen dabei vermutlich nicht die Gefahr, die für manchr Ratte vielleicht ausgegangen ist. Und abgedruckt hat die Zeitung dazu: eine Boa Constrictor. Die Stuttgarter Nachrichten wiederum zitieerten einen Zoologen, der berichtet habe, Pythons lebten "normalerweise in Südamerika". Große Güte.

Fortsetzung folgt...
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Donnerstag, 18. Januar 2007, 09:51

...

Was aber war denn überhaupt passiert? ein Angler hatte beim nächtlichen Ansitz auf einen Wels im Mondschein die Schlange im Neckar ausgemacht haben wollen, zwischen Neckarsteinach und Hirschhorn bei heidelberg. Der Mann, der angab, sich mit Schlangen auszukennen, hatte das Tier zwei Mal gesichtet, schätzte es auf drei Meter Länge und informierte die Polizei. Die reagierte durchaus besonnen und gab eher ruhige Pressemitteilungen heraus, die Medien machten trotzdem ein ziemliches aufsehen um das potenzielle Tier.
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