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Boogy

Junior

Beiträge: 6

1

Sonntag, 18. Februar 2007, 20:09

Katzen anschaffen

Hallo. Meine Schwester will sich eine Katze anschaffen und da wollte ich mal nachfragen was man da beachten muss. Also Haltungsbedingungen, Futter oder auch die Rasse. Auch die anfallenden Kosten wären interessant. Also monatlich bzw. jährlich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Boogy« (18. Februar 2007, 20:12)

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Beiträge: 16

Wohnort: Hamburg

Beruf: Schüler

2

Sonntag, 18. Februar 2007, 21:19

Also zur Anschaffung:
Ich würde vom Tierheim eher abraten, da man nicht weiß, aus welchen Verhältnissen das Tier stammt, gilt übrigens nicht nur für Katzen, habe den selben Tip neulich bei einer Hundefrage gegeben ;)
Auf Bauernhöfen gibt es häufig unerwarteten und ungeplanten Katzennachwuchs, d.h. man muss nicht so viel Geld hinblättern.
Zu den Kosten:
Anfangs würde ich einen Tierarztbesuch empfehlen, der schon ein bisschen was kosten kann, genaues weiß ich da aber nicht. Auch Kastration / Sterilisierung kann etwas ins Geld gehen. Aber wenn die ganzen Anfangsstrapazen geschafft sind, ist es nciht sonderlich teuer.
Beispielsweise unser Kater verdrückt am eine halbe Dose Nassfutter und etwas Trockenfutter.
Hoffe das hilft erstmal ein bisschen weiter...
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Beiträge: 15

Wohnort: Schwäbisch Hall

Beruf: Schüler / Gewerbetreibender

3

Sonntag, 18. Februar 2007, 22:07

Ich kann dir mal erzählen wie das bei mir so abgelaufen ist. Da das nun schon drei Mal geklappt hat, denke ich es ist nicht verkehrt.

Wie schon mein Vorredner erwähnt hatte würde ich auch vom tierheim abraten, allerdings würden sich die Tiere da bestimmt auch über ein neues Zuhause freuen. Ansonsten einfach mal die Zeitung durchblättern. Ich würde Perserkatzen bevorzugen, aber das ist nur meine subjektive Meinung. Man kann sich dann bei einem Besuch eine Katze raussuchen, da meistens mehrere junge vorhanden sind.

Kosten kann man so oder so sehen. Wenn man auf die Gesundheit der Katzen achtet, was sehr wichtig ist. Dann muss man schon mit 3 maligen Besuchen im Jahr beim Tierarzt rechnen. Impfungen und Krankheitsfälle sind da nicht ganz ohne was den Kostenfaktor angeht.

Der Rest dürfte nicht so teuer werden. Falls du Hilfe brauchst, denke ich das Forum hier ist die richtige Anlaufstelle.
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Nicky76

Junior

Beiträge: 17

4

Sonntag, 18. Februar 2007, 22:42

Hallo,

also erst mal sollte man drauf achten, daß die Katze bei Abgabe mindestens 12 Wochen alt ist, weil sie erst dann vollständig sozialisiert ist. Dann wäre es eine Überlegung, statt einer gleich zwei zu holen, denn ein Mensch ersetzt niemals einen kätzischen Partner.

Auch Tierheim-Katzen sind es wert, eine Chance zu bekommen. In der Regel weiß man um deren Vergangenheit und kann das Verhalten des Tieres abschätzen.

Niemals sollte man aus Mitleid ein Tier von einem "Züchter" mitnehmen, der eigentlich nur Vermehrer ist. Anzeichen sind schlechte Haltung, ungepflegte, teils kranke Tiere, dreckige Näpfe und Klos und viel zu junge Tiere.

Richtige Züchter findet man übers Internet, die Rasse muß Deine Schwester selbst rausfinden, denn jede Rasse hat ihren eigenen Charakter, so ist die eine menschenbezogen, die nächste Einsiedlerin, die andere liegt am liebsten faul auf dem Sofa, während die nächste wiederum einen unbändigen Bewegungsdrang hat. Es gibt leise Tiere, es gibt laute Tiere und und und. Am besten im Internet schlau lesen und wenn man weiß, was man will, zum Züchter respektive TH gehen und dann sehen, was da ist, die Tiere beobachten und manchmal passiert es sogar, daß eine Katze den Menschen aussucht, nicht der Mensch die Katze und diese Tiere sind die treuesten :)

Die Kosten halten sich in Grenzen, im ersten Jahr beim TA die Grund-Impfungen und Kastration, danach jährliche Impfungen. Preise sind von TA zu TA verschieden. Dazu kommen noch Futterkosten, Katzenstreu und eben die Grundausstattung, wie ein Baum, Fressnäpfe, Spielzeug und sonstiges.

Wenn sie sich für ein Jungtier entscheidet (besser wären zwei) muß sie immer einkalkulieren, daß einiges kaputt gehen kann, junge Katzen sind wie ein Sack voller Hummeln, alles muß bespielt werden und sei es die Gardine als Katzenschaukel...
LG
Nicky
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Boogy

Junior

Beiträge: 6

5

Montag, 19. Februar 2007, 16:52

Das sind viele Informationen auf einmal. Muss ich erstmal alles in Ruhe durchgehen. Danke für die Informationen.
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Beiträge: 17

Wohnort: Dietmannsried

Beruf: Speditionskauffrau

6

Montag, 19. Februar 2007, 21:13

RE: Katzen anschaffen

Hallo, also wenn Ihr eine Rassekatze haben wollt, dann informiert Euch gründlich vorher. Bücher, Internet. Katzen sind sehr unterschiedlich. Aber ich persönlich möchte hier einmal Partei für die vielen ungeliebten, die, die keiner haben will ergreifen. Du kannst Dir im Tierheim die Katzen ansehen und anfassen. Oft ist es nicht die Katze, die man sich selbst ausgesucht hat, sondern die Katze, die Dich ausgesucht hat. Das sind die besten. Und eine Katze, die keiner haben wollte, wird Dir dankbar für Deine Liebe und Fürsorge sein.
Ich weiss, von was ich spreche, ich habe zur Zeit 11 Katzen, 9 davonb sogen Notkatzen. Alles Katzen die keiner wollte. Die meisten habe ich vermitteln können und dabei haben sich fast immer die Katzen ihre Menschen ausgesucht und alle Menschen sind sehr glücklich mit Ihren Tieren. Die 11, die ich jetzt habe, bleiben bei mir, die habe ich alle schon ein paar Jahre und teilweise, wegen Ihrer Krankheiten und Gebrechen gar nicht vermittelbar. Die älteste ist 18 Jahre alt und die jüngste 4 Monate. Alle sind entweder misshandelt worden, wurden ausgesetzt oder waren krank und fast verhungert. Sie sind alle wunderbar und haben einen guten Charakter. Denk an die, die keiner haben will.
Zicke, Hinnerk und Edgar

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hundezicke« (19. Februar 2007, 21:15)

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takayama

Junior

Beiträge: 24

7

Montag, 19. Februar 2007, 22:23

... die keiner haben will

Zitat

Aber ich persönlich möchte hier einmal Partei für die vielen ungeliebten, die, die keiner haben will ergreifen.


Das ehrt dich. Als jemand, der in aller Regel vor Tierheimtieren warnt, ein klärendes Wort:

Ich bin nicht generell gegen Tierheimtiere. Tierheimtiere haben selbstverständlich ebenso ein schönes Zuhause verdient wie Jungtiere. Aber Tierheimtiere haben häufig Probleme, die manchmal erst nach Monaten bekannt werden - das hast du ja auch selbst sicher erkannt.

Der adoptierte Hund eines Bekannten beispielsweise wurde aggressiv und zur Bestie, als ein Freund mit einem speziellen Rasierwasser zu Besuch kam - dieser kannte den Hund vorher und hatte ein eigentlich gutes Verhältnis zu ihm ... die Wunde musste mit 6 Stichen genäht werden... Der Hund ist übrigens immer noch in der Familie, jetzt weiß man eben, was los ist, und kann eine solche Situation in Zukunft vermeiden. Andere Hundehalter hätten hier auch zur T61-Spritze greifen können (und kein Tierarzt hätte sie davon abgehalten).

Tierheimtiere sind "schwierig" im Wortsinn, und daher ganz klar eher was für erfahrene Tierhalter. Wer sich erstmals eine Katze/einen Hund anschaffen möchte, sollte meiner Meinung nach einen großen Bogen um das Tierheim machen. Auch ich als "erfahrener" Tierhalter (zwei Hunde, diverse Katzen, Kleintiere...) würde mir ein Tierheimtier nicht zutrauen.

My two Eurocents, und nochmals meine große Achtung vor Leuten, die sich dieser armen Kreaturen annehmen.
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Beiträge: 15

Wohnort: Schwäbisch Hall

Beruf: Schüler / Gewerbetreibender

8

Montag, 19. Februar 2007, 23:14

Dann möchte ich hierzu auch mal meine Senf abgeben.

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, Tierheimtiere sind warschenlich nicht so gut für Neueinsteiger bei der tierhaltung geeignet, die tiere die dort sind haben auf Grund ihrer Erlebnisse sehr oft psychische Probleme. Ich sprech da aus eigener Erfahrung.

Eine meiner Katzen, die 2. und momentan älteste, da die 5. leider verstorben ist, hat einen großen psychischen, wie soll ich sagen Anschlag. Sie ist nur selten zu sehen und lässt sichauhc kaum streicheln. Einzig zum Essen sieht man sie regelmäßig. Man merkt nur vom Ansehen schon, das sie unter Angstzuständen leidet, aber ich habe noch keinen Weg gefunden ihr zu Helfen.

Trotzdem. Die Tiere im tierheim sind sehr arm dran und ich kann nur jedem, der sich das zumuten würde raten, nehmt die Tiere aus ihren Käfigen.
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Thyson

Junior

Beiträge: 15

9

Sonntag, 25. Februar 2007, 17:30

Hi,

ich musste selber mal eine Katze ins Tierheim bringen. Wir haben sie damals von einem bekannten bekommen. Leider war sie sehr scheu und hat sich kaum Streicheln lassen. Mehr oder weniger kleine "Geschenke" hat sie auch in der Wohnung gemacht, weshalb wir sie irgenwann abgeben mussten.

Es hat mir das Herz gebrochen aber was soll man tun? :(

gruß
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Beiträge: 15

Wohnort: Schwäbisch Hall

Beruf: Schüler / Gewerbetreibender

10

Sonntag, 25. Februar 2007, 22:45

Hm,

Ich denke kein verhalten rechfertigt es ein Tier einfach wegzugehen. Vorallem nciht wenn einige Leute meinen, dass sie in den Urlaub gehen müssen und ihr tier deshalb auf der Straße aussetzen. Dann sollte man es lieber ins Tierheim geben als allein irgentwo anzuketten. Aber auch nur im äußersten Notfall, ich meine man kann sein Tier doch auhc in so ein Pflegehotel geben odereinfach die Bekannten und Verwndten fragen, ob sie sich um das tier kümmern.

heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten einem Tier zu helfen wenn man nicht damit zurechtkommt. Gibt sogar schon Psychologen. Ob das dann auch von Erfolg gekrönt ist und das Geld wert ist weis ich leider nicht. Habe es selbst noch nie ausprobiert und probieren müssen.
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Mafuyane

Junior

Beiträge: 6

Wohnort: Düsseldorf

Beruf: Call Center Agent

11

Montag, 26. Februar 2007, 11:43

Hi,

also als allererstes muss ich mal sagen das es schon stimmt was man hier sagt, vonwegen Tierheimkatzen bzw. Tiere sind im allgemeinen Schwierig, aber ich behaupte ganz klar das kann auch mit jedem anderen Tier so sein, egal woher es kommt. Selbst ein Umzug kann ein Tier verstören oder sogar dazu bringen sich komplett anders zu verhalten. Ich hab auch zwei Katzen, bin sogar ziemlich unerfahren was das angeht, aber irgendwie haben die beiden es mir damals bei dem sg. "Züchter" angetan (ausserdem haben sie mich ausgesucht!!!), aber was ich damit sagen will ist eigentlich das diese beiden auch sehr, sehr schwierig waren und mir in der ganzen Wohnung inkl. Bett immer mal wieder Swimmingpools gebaut haben oder die Couch zerkratzt haben etc. was ich natürlich überhaupt nicht gut fand. Gelöst hab ich das Problem aber dadurch das ich mir erstmal Urlaub genommen hab für 3 Wochen und mich die ganze Zeit nur um die Katzen gekümmert hab (Spielen, Kraulen und hauptsächlich gegenseitiges beobachten). Jetzt kann ich behaupten das ich ein sehr angenehmes Leben mit den beiden hab und sie zeigen mir jeden Tag wie dankbar sie mir sind, dabei bin ich der dankbare sie zu haben, denn es ist echt ne freude mit denen. Zum Abschluss möcht ich nur sagen das jedes Tier einen komplett eigenständigen Charakter hat und das man sich nur Tiere anschafft wenn man bereit ist zeit in sie zu investieren, es lohnt sich denn sie zahlen es doppelt und dreifach zurück...

LG
Mafuyane
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