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MikeMoe

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Beiträge: 59

1

Dienstag, 10. April 2007, 16:55

Überzüchtete Schäferhunde -> Hüftprobleme

Hallo.
Ich habe schon in mehrer Fälle miterlebt, dass Schäfehunde mit der Zeit starke Probleme mit den Hüften bekommen. Im Allgemeinen schiebt man die Anfälligkeit dafür auf Überzüchtung.

Mich würde interessieren ob ihr damit auch Erfahrungen gemacht habt. Ist dieses Problem wirklich auf Überzüchtung zurück zu führen? Welche Erscheinungen durch Überzüchtung treten außerdem auf?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MikeMoe« (10. April 2007, 16:56)

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Latina

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Beruf: Heilerzieherin

2

Dienstag, 10. April 2007, 19:15

8) Ciao Zusammen,
das ist jetzt echt mal ein Thema wo ich mich nicht äußern kann und damit auch nicht will. :D
Hab nur gehört das es eventuell mit vererbung und-oder Ernährung was zu tun haben soll. Vielleicht auch falsche Bewgung, zuviel oder zuwenig. ?(
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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MikeMoe

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Beiträge: 59

3

Dienstag, 10. April 2007, 19:20

Ja von Vererbung ist auszugehen, wenn so viele Hunde dieser Art das selbe Problem haben. Ob es mit Ernährung oder Bewegung zusammenhängt weiß ich auch nicht, das kommt drauf an, ob das Problem an sich vererbt wird oder nur die Anfälligkeit für Schäden an der Hüfte.
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Schlange

Junior

Beiträge: 40

4

Mittwoch, 11. April 2007, 13:52

Hi!
Ja das ahbe ich auch gehört....aber das Problem besthet ja nicht nur bei Hunden. Uns wurde von einem Fachhändler gesagt, als unser Meerschweinchenbaby gestorben ist, dass da die überzüchtung eine Rolle spielt. Oftmals sind sie so überzüchtet, dass Mutationen auftreten und dadurch die Tiere sterben/krank sind...aber ich denke das ist nicht bei jeder Züchtung so...also ich möchte damit nicht generell gegen Züchtung sprechen. Im gegenteil, aber ich denke es gibt die ein oder andere Ausnahme, wo das passiert und das ist ja auch normal, wenn man sich Genetik mal anschaut, denn man darf nicht vergessen, es werden möglichst viele Tiere in möglichst kurzer Zeit geschaffen oder nicht?

Also das ist eine MEinung, ich bin mir nicht sicher, ob das so auch der 100% Wahrheit entspricht.
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MikeMoe

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Beiträge: 59

5

Mittwoch, 11. April 2007, 14:19

Zitat

Original von Schlange
es werden möglichst viele Tiere in möglichst kurzer Zeit geschaffen oder nicht?


was meinst du damit?

also dass die natur füt das überleben untaugliche tiere ausmistet, ist sicherlich so. man spricht von "natürlicher selektion".
aber der begriff "ÜBERzüchtung" erklärt sich ja von selbst: es ist hier einfach zu viel. deshalb treten hier eben auch entsprechende nebenwirkungen auf. von natürlicher selektion kann hier nicht mehr gesprochen werden, da der mensch hier in die genetik reinpfuscht.

züchtung generell ist sicher nichts schlechtes, schließlich erhält man so die reinrassigkeit. trotzdem geht das ganze eben manchmal über bestimmte grenzen hinaus, sodass die tiere letztendlich darunter leiden.
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Latina

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6

Donnerstag, 12. April 2007, 09:53

8) Ciao Zusammen,
Und darum werden heute hohe Zuchtauflagen vorgeschrieben, es werden nur Tiere zur Zucht zugelassen die Zuchttauglich sind, die vorher genaustens untersucht wurden. Das sollte auf jeden Fall Standart sein, aber es gibt ja leider immer wieder schwarze Schafe und solange denen nicht beizukommen ist wird es auch immer wieder krnke Tiere geben. :(
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MikeMoe

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Beiträge: 59

7

Donnerstag, 12. April 2007, 19:34

Die andere Frage ist dann aber, ob sich Krankheiten tatsächlich durch Auswahl von besonders tauglichen Hunden vermeiden lassen. Schließlich kann die Veranlagung zu einer Krankheit über mehrere Generationen weiterverebt werden, ohne dass sie bisher jemals ausgebrochen ist. Ich glaube nicht wirklich dass völlig zu vermeiden ist.

Meine Frage war aber eh eine andere: Welche Krankheiten gibt es bei Rassen, die man durch Überzucht "herstellt"?
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Schlange

Junior

Beiträge: 40

8

Freitag, 13. April 2007, 17:30

@Mike stimme dir zu! Bedenke jedoch wenn du das Thema Evolution/Genetik ansprichst, dass hier keine natürliche Selektion in diesem Sinne stattfindet, denn die Tiere bekommen auch wenn sie teils krank sind, von den Herrchen etwas zu fressen und dadurch wird nicht natürlich ausselektiert oder auch wenn mit kranken Hunden weiter gezüchtet wird, fällt die natürliche Selektion weg.
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Latina

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9

Freitag, 13. April 2007, 19:08

8) Ciao Zusammen,
um mal von demSH wegzukommen, ich kann mich daran erinnern, das in den 70ern bei den roten Cockerspaniel massive Probleme durch überzüchten aufgetreten sind. Jedr wollte einen haben natürlich mit sehr langen Ohren und sehr traurigen Augen. Das Ende von der Fahnenstange war das viele Cocker, nicht alle, beiswütig wurden. Teilweise so extrem das sie das eigene Herrchen und Frauchen beissen.
Bekannte hatten so ein Paradefall, bis zum 2. Jahr das liebste und bravste Tier allen Lebewesen gegenüber, dann mit 2 Jahren fing BORIS auf einma an jeden aber wirklich jeden zu beißen. Wir hatten damals unsern Räuber, auch einen Cocker allerdings Black and Tan die Beiden verstanden sich ganz toll, spielten und tobten zusammen, dann eines tages fing Borris OHNE Votwarnung an Räuber zu beißen.
Die Besitzer konnten Ihren Hund kaum noch anfassen geschweige denn kämmen oder bürsten. Wenn so etwas nötig war ging es erst zu TA damit Borris Ruhiggestellt wurde. Irgendwann wurde er doch eingeschläfert da sich viele Nachbarn beschwert haben und Angst um Ihre Tiere und Kinder hatten. Borris haute dauernd über den Balkon ab.
Mitlerwiele haben die Züchter die Sache im Griff und man liest eigentlich nichts mehr von beissenden Cocker. Zum Glück. Dasselbe gibt es eigentlich in dieser Art bei fast allen Hunderassen. :(
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MikeMoe

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Beiträge: 59

10

Sonntag, 15. April 2007, 00:52

Zitat

Original von Schlange
@Mike stimme dir zu! Bedenke jedoch wenn du das Thema Evolution/Genetik ansprichst, dass hier keine natürliche Selektion in diesem Sinne stattfindet, denn die Tiere bekommen auch wenn sie teils krank sind, von den Herrchen etwas zu fressen und dadurch wird nicht natürlich ausselektiert oder auch wenn mit kranken Hunden weiter gezüchtet wird, fällt die natürliche Selektion weg.


Wir sind ja jetzt auch davon ausgegangen, dass nur ausgewählte, besonders taugliche Hunde für die Züchtung verwendet werden. Dass das immernoch keine natürliche Selektion ist, ist klar. Trotzdem haben weitervererbte, bisher noch nicht ausgebrochene Gendefekte auch auf die natürliche Selektion keinen Einfluss, eben weil sie noch nie ausgebrochen sind. Daher bin ich eben zu dem Schluss gekommen, dass sich Krankheiten nicht völlig vermeiden lassen, nur die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit kann verringert werden.
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Schlange

Junior

Beiträge: 40

11

Sonntag, 15. April 2007, 20:22

ja klar dem stimme ich dir zu. in dem gesamten genpool können natürlich hier und da fehler auftreten.:D
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Beiträge: 6

Wohnort: Deutschland

12

Montag, 23. Juli 2007, 23:40

HD Problem

Der SV hat schon in relativ kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung des HD Problems zu verzeichnen.

Aber daran muss man immer arbeiten und das wirklich konsequent.
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apr

Junior

Beiträge: 46

Wohnort: NRW

Beruf: Journalistin

13

Dienstag, 24. Juli 2007, 15:40

Hallo,

die HD ist zum einen im Teil vererblicher Natur, zum anderen aber auch eine Folge von Fehlernährung (zu schnelles Wachstum der Welpen) und Überbeanspruchung der Welpen/Junghunde.

Die abfallenden Kruppen machen die Rasse besonders anfällifg für Skelettfehler.

Normalerweise müssen alle Zuchthunde vor dem ersten Zuchteinsatz unter Vollnarkose hüftgeröngt werden und nur bestimmte Ergebnisse dürfen miteinander verpaart werden.

VLG
arp
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