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Hiiina

Junior

Beiträge: 4

1

Sonntag, 19. August 2007, 15:09

Eigensinniger Schäferhund!

Hallo zusammen,

Unsere Samira (Schäferhund, 6 Monate) versucht uns in den Wahnsinn zu treiben. Wenn sie will, ist sie sehr lieb und richtig knuffig – sie will nur nie! Beim Gassi gehen zieht sie wie ne Blöde. Extrem Langsam laufen, stehen bleiben, sitz machen lassen, Leckerlis, zurück ziehen und sogar ihr über alles geliebter Ball halten sie nicht davon ab. Das sie uns dabei jedes mal die Hand abquetscht interessiert sie auch nicht. Außerdem ist sie extrem verfressen. Wenn wir am Essen sind, krabbelt sie uns praktisch in den Mund. Sie versucht ein paar mal was abzubekommen, lässt uns dann aber nach einer Weile in Ruhe. Neuerdings will sie nicht mehr alleine bleiben. Dann zerlegt sie schon mal einen Hibiskus, einen Strauß Gladiolen, Kabel und jetzt hat sie sich sogar an die Couch gewagt. Und sie ist sehr eifersüchtig. Jedes mal wenn wir Bonny (Dackel-Terrier-Mix, 8 Jahre) knuddeln, kommt sie an und versucht sich dazwischen zu drängen und lässt sie nicht mehr in Ruhe. Wenn Bonny dann aber doch mal „laut“ wird, fühlt sie sich angegriffen, stellt die Nackenhaare und bellt. Und als wäre das noch nicht genug, kann sie nicht ruhig liegen bleiben. Egal was wir machen, sie muss dabei sein. Kleiderschrank einräumen – Hund sitzt drin. Aufs Klo gehen – Hund krabbelt in die Kloschüssel. Essen kochen – Hund steckt den Kopf in den Backofen. Das heißt natürlich auch das wir alle 2 m über sie drüber stolpern und sie mit ihrem ständigen Schwanzwedeln die gesamte Wohnung auseinander nimmt.
Das ganze hat erst vor ca. 4 Wochen angefangen (bis auf das Ziehen).
Wir sind langsam am verzweifeln. Hat jemand von euch vielleicht ne Idee was wir tun könnten?

Hiiina
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Beiträge: 31

Wohnort: Sachsen

Beruf: Azubi

2

Montag, 20. August 2007, 15:25

Hallo

ich bin nicht der Meinung das dein Hund eigensinnig ist. Sie kommt jetzt in das Rüpelalter und nun bist du gefragt bzw. deine Familie.

Ihr hättet ihr von Anfang an ihre Grenzen zeigen müssen. (klingt zwar böse, aber das scheint ihr ein bisschen verpasst zu haben)

Eingentlich würde ich sagen: Probiert es mal mit ner guten Hundeschule und Konsequenz. Aber ok nehmen wir das mal durch.

Sie hat wenn ihr esst auf ihrem Platz zu sitzen und wenn sie das nicht tut schickt sie weg und das bestimmt. Und macht das immer wieder. bis sie es verstanden hat. Es ist für jeden Hund eine große Verlockung. Aber sie muss lernen das sie vom Tisch nix bekommt. Und wenn ihr reste habt, die für einen Hund geniessbar sind (z.b. nudeln) gebt sie ihr nie von eurem Teller. Immer aus dem Napf von ihr.

Das ziehen an der leine... da heißt es üben, üben, üben. Probiert es mal mit einem Geschirr bei manchen Hunden hilft das. Und ansonsten seit gedultig. Meine hat am Anfang auch gezogen wie ne blöde. Immer wieder bei fuß üben. sobald sie nicht so sehr zieht kräftig loben und ein leckerchen geben. oder nur loben. und das sofort wo sie mal nicht zieht! das ist ganz wichtig. Weil wenn du zu spät lobst verknüpft sie das Lob mit dem Ziehen und die sache wird noch schlimmer.

Das mit dem allein bleiben: Wie lange muss sie denn allein sein? habt ihr das ausreichend mit ihr geübt? Fang damit am besten ganz von vorn an: kurz aus dem raum gehen und wenn sie lieb ist kräftig loben und die zeiten wo ihr oder du weg seit immer weiter verlängern. Geht vorher unbedingt mir ihr gassi, damit es ausgeschlossen ist, dass sie mal muss....und powert sie ein bisschen aus. Weil dann wird sie die zeit wo sie allein ist zum schlafen nutzen.

Das sie so aufgedreht ist liegt an ihrem Alter. Meine ist schon immer so und sie ist jetzt 1 1/2 jahre alt. das musst du akzeptieren.
Macht ihr eigentlich kopfarbeit mit ihr oder agi oder irgendwas, damit sie ausgelastet ist? Ein Hund braucht viel beschäftigung.
Wenn du dich nicht mit deinem Tier beschäftigen willst, dann kauf dir lieber ein stofftier oder ein tier was nicht so an seinem rudel hängt und anspruchsvoll ist. z.b. ein hamster....
Wenn ihr sie mal nicht bei euch haben wollt, wenn ihr z.b. aufs klo geht, dann schickt sie auf ihren Platz und das immer wieder, wenn sie versucht anzukommen. aber nicht böse sondern nur bestimmt.

Du darfst von deinem Hund aber auch nicht erwarten, dass er den ganzen tag dir aus dem weg geht oder auf seinem Platz sitzt. Da hol dir lieber ein Kuscheltier. Das kannst du aus dem regal nehmen wenn du es willst.

Aber bitte sucht nicht die Schuld bei eurem Hund, sondern fangt bei euch an. Das ist nicht böse gemeint, aber ich hab das gefühl ihr seit mit Samira restlos überfordert.

Wenn du willst geb ich dir noch paar tipps. aber fang an zu arbeiten. an dir und mit dem hund
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Beiträge: 43

3

Montag, 20. August 2007, 17:10

Hallo,

dem was Susi sagt stimme ich zu.

Zu dem an der Leine ziehen möchte ich noch ergänzen das es sein kann das das junge Tier nicht genug Bewegung bekommt und deswegen garnicht an der Leine still halten kann.

Wie bei Pferden die sich auf die Weide freuen und an der Führleine ziehen und bocken.

Vielleicht wäre es hilfreich wenn ihr den Hund erst einmal an einem sicheren Platz laufen lasst und mit Ball spielen seine Energie verbraucht bevor ihr daran geht ihn zu trainieren an der Leine zu gehen.

Wenn er erschöpft ist und sich ausgespielt hat wird er wohl weniger ziehen un eher mit sich reden lassen.

Junge Hunde und junge Kinder...beide muss man konsequent mit Liebe erziehen-und böse Tiere gibt es genausowenig wie böse Kinder...die werden erst durch den Mensch gemacht.

Leider müssen es beide oft am Ende tragen wenn die Erzieher etwas falsch machen und dann nicht mehr weiter wissen.

Hunde sind normalerweise als Rudeltiere immer bemüht sich dem Chef unterzuordnen weil sie Führung wollen. Wenn man sie nicht gut erzieht wissen sie nicht wo sie sind und sie werden ungezogen um den Erzieher zu provozieren das er konsequenter ist oder sie denken dann sie stehen an hoher Stelle und dann kann es zu Eifersucht mit anderen Hausbewohnern und Beissereien kommen.

Ich erinnere mich nur an den fetternährten Dackel einer Nachbarin der Kindern ihr Essen genommen hat und sich an Möbeln oder Menschen austobte und deren Mann nicht mehr im Bett schlafen ließ.
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Latina

Mitglied

Beiträge: 110

Wohnort: Italien

Beruf: Heilerzieherin

4

Dienstag, 21. August 2007, 21:13

Ciao Zusammen,
Ich würde auch mal behaupten die Hündin ist im Rüpelalter und nicht ausgelastet. Das mit dem Ziehen must du ganz schnell in den Griff kriegen sonst habt Ihr verloren. Bei unsern zwei Cocker Spaniel haben wir es nie ganz geschafft, die zogen immer wie die Blöden. Bei dem zweiten haben wir dann das Halti genommen und es klappte sehr gut. Unser jetziger zieht zum Glück nicht so, versucht es zeitweise mal aber ein Pfiff mit der Pfeife(Clickern ignoriert er) geht er wieder manierlich. Zum Glück denn er bringt auch gute 25 kg auf die Waage und das ist schon was anderes als die 15 kg bei einem Cocker.
Geh mit der Hündin auf einen guten Platz und sie soll sich da auspowern dann höert auch die zieherei aus und trainier den Gehorsam.
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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Farina

Junior

Beiträge: 1

Wohnort: Heilbronn

Beruf: selbständig

5

Donnerstag, 23. August 2007, 11:40

Hallo Hiiina,

irgendwie kommen mir einige Auszüge Deiner Schwierigkeiten bekannt vor.. lächel..

Unser Mädchen, auch eine Schäferhündin (1.5 Jahre, aus dem Tierheim ohne Grundgehorsam befreit, seit einem halben Jahr bei uns) liebt es wie jeder andere Hund auch, ohne Leine zu laufen und demonstriert dies dann auch ganz gerne.

Wir besuchen 4 mal die Woche den Hundeplatz und auch sonst üben wir wo immer es geht mit unserer Süßen.

Fuß laufen nach BH-Richtlinien liegt auch ihr nicht. Ihr Interesse ist für alles da nur nicht für mich. Da kann ein Leckerlie winken oder eine Beiswurst.. Andere Hunde, die Düfte im Gras, die Mücke um die Ohren sind wichtiger. Ich muss dazu sagen, mittlerweile läuft sie schon neben mir, doch nicht mit Blick in meine Richtung.. allerdings ist das etwas, dass Du von Deiner Hündin noch nicht gleich verlangen musst.

Wir mussten auch erst viel lernen. Wie erreiche ich mein Ziel. Ich stelle mir Eure Spaziergänge an der Leine ähnlich unseren ehemaligen Verhältnissen vor. Hund zieht, Du auch..

Ist dem so, dann findest Du genau da den Fehler. Fang ein Stückchen weiter vorne an. Ein korrektes Fußlaufen ist noch nicht zwingend notwendig, jedoch das Erlernen des Bereiches in dem sie sich bewegen darf, wenn sie an der Leine ist.

Und das erreichst Du SEHR SCHNELL...

Zum Einen rate ich persönlich von jeglichem Hundegeschirr(Halti) ohne fachliche Kompetenz ab. Auch von einem Stachel (habe in einem anderen Beitrag davon gelesen). Ein Zughalsband kann man unbedenklich einsetzen, wobei das den Hund auch nicht wirklich interessiert.

Nehme Deinen Hund an die Leine. Sobald er seinen Radius über einen Meter von Dir verlassen möchte, wirke mit einem starken Ruck und einem energischen Nein auf ihn ein. Hat er sich wieder in seinem Radius einbefunden, lobe ihn. Lasse die Leine grundsätzlich locker und gib ihm die Möglichkeit zu einem Fehler, um dann sofort wieder mit Ruck und Nein dagegen zu wirken.

Ziehe ihn auf keinen Fall zu Dir zurück. Der Ruck sollte einmal kurz aber dafür energisch sein. Ebenso Dein Nein. Das Lob, sobald er innerhalb von dem Meter läuft ist sehr wichtig.

Wir haben bei unserem Mädchen genau 3 mal so einwirken müssen, dann lief sie anständig ohne Zug. Natürlich versucht sie immer wieder in ihrer Freude loszustürmen, doch reicht heute ein Ruck und ein normalgesprochenes Nein und sie weiß, noch ist es nicht so weit.

Ich hoffe, ich konnte das einigermassen bildlich umschreiben.

Deine anderen Schwierigkeiten, (reine Erziehungsfehler des HF, die musst Du Dir wirklich selbst zuschreiben) sind schon gut beantwortet worden. Das Essen vom Tisch ist sicher mal durch Euch eingeführt worden. Jetzt darfst Du wieder entwöhnen. Das erfolgt mit Platzbefehl. Aus dem Platz darf der Hund sich erst wieder erheben, wenn er den Gegenbefehl "Sitz" erhält.

Sollte er das noch nicht machen, so ist auch das ganz schnell erlernt.

Hierzu nutzt Du wieder die beliebte Leine. Mit dem Komando Platz trittst Du auf ca. 25 cm vom Hundehals in die Leine. Damit wird der Hund ohne körperliche Ertüchtigung und Verletzungsgefahren in die Platzposition gebracht. Sprich das Kommando so lange, bis er liegt, dann lobe ihn. Halte auch hier Deine Leine wieder locker und lasse ihm die Möglichkeit des Aufstehens. Sobald er versucht sich zu erheben holst Du ihn energisch mit der Leine als Zughilfe nach unten zurück und sagst wieder Platz dazu. Liegt er wieder, vergiss nicht zu loben.

Das Lob dient dem Hund, zu zeigen, das Geforderte macht er jetzt richtig. Du wirst die Leine sehr schnell nicht mehr benötigen. Griff ins Halsband und kurzer angedeuter Zug reicht dann mitunter schon, sofern nicht das Kommando alleine ausreichend ist.

Doch merke Dir eines.. Konsequenz ist das A und O in der Hundeerziehung. Hat er das Kommando Platz, gestatte ihm niemals aus freien Stücken davon aufzustehen. Wie gesagt, jedem Versuch sofort entgegenwirken. In der Hundeschule würd er lernen entweder mit Komando Sitz oder dem Abrufen ("hier", "Name") aus dem Platz zu gehen.

Wenn Eurer Hund Nahrungsmittel von Euch zunehmen darf, dann achte nicht nur darauf, dass dies über die Vergabe durch seinen Napf erfolgt, sondern auch darauf, dass IHR fertig seid mit dem Essen. Der Hund hat zu warten. Alpha bist Du. Lass Dir diesen Anspruch nie nehmen, egal in welcher Situation.

Vandalismus durch den Hund... um hier genügend mitteilen zu können, kenne ich Samira und Euch natürlich zu wenig. Mit 6 Monaten sollte der Aktivitätsbereich jedoch schon eingezäunt sein. Da sie das jedoch nur zu machen scheint, wenn ihr nicht da seid gebe ich Susi mein absolutes Wort. Mir scheint auch, dass hier nicht die ausreichende Übung stattgefunden hat und Samira sich schlichtweg alleine fühlt. So könnte ich auch die Eifersucht nachvollziehen.. Aus Verlustangst kann sich einiges bilden. Es wäre hier wirklich interessant zu wissen, wie lange ihr sie alleine lasst, wann und wie ihr damit angefangen habt. Es kann auch bereits ein Fehler im Welpenalter der Abnabelung vom HF stattgefunden haben, den Ihr heute revidieren müsst. So wie Susi es beschrieben hat, ist das astrein und genauso würde auch ich es empfehlen.

Wichtig ist wirklich immer, Deinen Hund zu loben sobald Du ihn in der Position hast, wo er sein sollte.

Ihr habt den Vorteil eine Schäferhündin zu haben. Diese Rasse ist sehr lernwillig und aktiv. Man kann ihnen Begriffstutzigkeit nicht nachsagen, im Gegenteil. Wenn Du Samira richtig erziehst wirst Du grandiose Freude mit ihr haben.

Freue Dich daran, dass sie Dir immer hinter her läuft. Das zeigt, dass sie in Dir die Bezugsperson sieht.

Meine zwei Proppen sind auch immer um meine Füße, egal was ich tue. Ein Alleinsein gibt es bei uns nicht und sollte es so auch nicht geben... Nummer zwei ist übrigens gerade mal 11 Wochen alt und ein Schäferhund-Rüde.

Wege durch die Wohnung und mehr Ruhe für Deinen Hund schenkst Du ihr, wenn Du ihr einen Platz zuordnest in dem sie alles übersehen kann. Ich gehe mal davon aus, dass auch das nicht wirklich bei Euch so ist.

Ich könnt jetzt schreiben und schreiben.. doch beende ich jetzt mal.. ich hoffe wirklich sehr für Samira, dass Ihr lernt mit ihr zu arbeiten.. und mit ein Schäferhund gehört gearbeitet.. Hundeplatz sollte für einen Hund und dessen Halter in der Größenordnung selbstverständlich sein.

Solltest Du noch Fragen haben, darfst gerne auch via Mail...

Hoffe etwas geholfen haben zu können und dass Ihr das in den Griff bekommt.. Wäre zu schade für die Kleine ... denn meist nur durch die Unkenntnis der HF füllen sich unsere Tierheime und das wünsche ich keinem Tier und schon gleich gar nicht einem Schäferhund..

Also ran an die Arbeit....
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Hiiina

Junior

Beiträge: 4

6

Donnerstag, 23. August 2007, 12:20

Hallo,

danke erst mal für die bisherigen Tipps. Aber ein zwei Dinge wollte ich dann doch noch richtig stellen ^^ Samira ist nicht unser erster Hund, von daher ist uns schon bewusst das sie momentan in der "Pupertät" ist. Wir hatten auch schon mal einen Schäferhund, doch die süße Maus mussten wir leider mit 16 Monaten einschläfern lassen (Sie hatte Krebs, HD, Pankreasinzufizienz, Epileptische Anfälle und Zucker - armes Ding!!).

Wir waren in einer Hundeschule, allerdings mussten wir da ca. ne halbe Stunde hinfahren und durften dann nur 5 min. auf den Platz. Das hat meine Mom nicht eingsehen. Jetzt suchen wir halt, aber es ist auch leider schwer was gutes zu finden.

Was das Essen angeht, Samira hat noch nie etwas vom Tisch bekommen. Sie versucht es nur. Wenn wir sie wegschicken, versucht sies zwar noch ein, zwei mal, legt sich dann aber hin. Nur, irgendwann müsste sie doch lernen das es nichts vom Tisch gibt, oder??

Nein, sie hat keinen festen Platz. Am Anfang hatte sie einen von dem sie alles gesehen hat, nur den wollte sie nicht. Aber ich werde es einfach noch mal versuchen, vielleicht klappts ja jetzt.

Die meiste Zeit ist jemand zu Hause. Nur ab und zu ist sie mal alleine. Ein, zwei Stunden, länger nicht. Bis her hat Ihr das auch nichts ausgemacht. Und Bonny ist ja auch noch da. Ich glaube auch eher das es - zumindest teilweiße - einfach langeweile ist. Denn sie macht auch manchmal nachts etwas kaputt. Meine Mom schläft im Wohnzimmer, Samira ist also nicht alleine.

Uns ist klar, dass Samira nicht den ganzen Tag in einer Ecke liegen kann. Das verlangt auch keiner von ihr (auch wenn das vielleicht so klang). Wir spielen auch mir ihr, knuddln sie und so weiter. Aber Samira möchte rund um die Uhr spielen und das geht nun mal nicht. Wir haben leider keinen Garten, wo sie sich etwas austoben kann, zwar sind wir auf der Suche, aber etwas zu finden ist sehr schwer. Alleinerziehende Mutter, zwei Kinder, zwei Hunde und dann auch noch mit Garten? Ich hoffe das wir bald was finden! Natürlich nicht nur wegen Samira *g*

Das wir mit ihr und an uns Arbeiten müssen ist klar. Aber eine 24-Sunden-spiel-mit-mir-Beteung wie Mira sie gerne möchte schaffen wir nun mal nicht. Kann man das ganze denn nicht irgendwie - für Samira halbwegs akzeptabel - "reduzieren"?

Noch mal danke, für die Ratschläge
Hiiina
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Beiträge: 31

Wohnort: Sachsen

Beruf: Azubi

7

Freitag, 24. August 2007, 08:20

Hat Mira denn irgendwo einen lieblingsplatz in der wohnung? wenn ja macht diesen zu ihrem platz wo sie sich auch mal zurück ziehen kann. das ist ganz wichtig. sie braucht einen ort wo sie ihre ruhe haben kann wenn sie will. so wie ihr euer zimmer habt so braucht sie ihren platz. ist auch hilfreich wenn ihr sie mal weg schicken wollt.

Hey es ist auch nicht richtig das ihr 24 stunden mit ihr spielen sollt.

Ihr bestimmt wann das spiel los geht und wann es beendet ist. Wenn sie euch nervt das ihr mit ihr spielen sollt, dann lasst sie links liegen ignoiert sie einfach! wenn sie aufhört euch zu nerven, dann würde ich euch raten ein spiel mit ihr zu beginnen. Damit sie merkt: aha ich bin lieb und dann wird mit mir gespielt.

Kleiner Tipp in Zoohandlungen gibt es ein Spray, nennt sich knapperstopp. damit sprüht ihr die gegenstände ein die sie ankaut. da sind kleine bittere kristalle drin und wenn sie anfängt dran rum zu kaun dann schmeckt das bitter. nicht angenehm für die hunde.

Geht mal mehr mit ihr raus. und rennt auch mal mit ihr ne runde. wir spielen z.b. immer fangen um sie bissl auszupowern. könnt ihr sie von der leine lassen oder ist sie da weg? oder geht mit ihr joggen. aber noch nicht so lange weil das die gelenke bei hunden unter 1 jahr zu sehr strapaziert. und noch nicht fahrradfahren: erst wenn sie ein jahr alt ist!

Das mit dem ziehen an der Leine, so haben wir es teilweise auch mit unsrer gemacht. ist zwar niciht die feine englische Art aber manchmal hilft es. nur mcht das nicht zu oft und lobt sie sofort wenn sie ordentlich läuft. das ist ganz wichtig. Sie soll die leine mit etwas angenehmen verbinden und nicht nur mit strafe! Ganz wichtig!
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