hallo sandy,
nein, nein, das einmalige tadeln deines hundes wird sich
sicherlich nicht dauerhaft in sein gedächtnis eingebrannt und
somit auch keinen bleibenden schaden hinterlassen haben.
wer allerdings regelmäßig seinen hund, nach dessen zurückkommen,
mit wilden drohungen (oder gar züchtigungen) empfängt,
wird damit nicht den gewünschten erfolg, sondern eher gegenteiliges
erreichen.
ganz klipp und klar bleibt festzustellen, dass es oft großer selbstbeherrschung bedarf
um sich die nötige gelassenheit aufzuerlegen und
den hund, der eben noch dinge tat die einem die zornesröte ins gesicht trieben,
trotz all dem mit freundlichen und aufmunternden worten zu empfangen.
doch je mehr man hier an sich selbst arbeitet und je stärker das vertrauen
des vierbeiners wird, dass, was auch immer geschah, von herrchen und
frauchen nur gutes zu erwarten ist, desto leichter wird es sein,
ihn im rechten augenblick, durch zuvor geübte kommandos zur
rückkehr zu bewegen.
dass einem in manch schwacher stunde auch mal der sprichwörtliche
"KRAGEN" platz ist nur menschlich und nie ganz auszuschließen.
grundsatz und ewiges leitmotiv bei der hundeerziehung sollte
aber dennoch ein freundlicher und liebevoller umgang mit dem tier sein.
lg stefan