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Marta

Junior

Beiträge: 2

1

Montag, 27. August 2007, 18:59

Tierverwertung

Hallo liebe Tierfreunde!

Ich war schockiert, als ich vor kurzem erfahren habe, was wirklich in Tierkörperverwertungsanstalten passiert...vielleicht war ich immer zu gutgläubig.
Es ist doppelt schockierend für mich, weil wir unseren geliebten Hund nach seiner Einschläferung beim Tierarzt gelassen haben.
Wisst Ihr genau darüber bescheid, wass mit den verstorbenen Haustieren passiert, die man beim Tierazrt lässt?
Ich hätte mir eine bessere Aufklärung von meinem Tierarzt gewünscht...

Liebe Grüße

Marta
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Beiträge: 87

Wohnort: Solingen

2

Donnerstag, 30. August 2007, 01:21

Hi Marta,
eigentlich werden die Haustiere aus seuchenschutztechnischen gründen verbrannt und dürfen auch nicht weiter verwendet werden. Nur die schlacht abfälle werden anders verarbeitet. So sollte es auf jeden fall sein. aber anderers seits hab ich selbst mal beim ta gearbeitet und es ist nicht wirklich schön mit anzusehen, wenn der abdecker kommt und die tiefkühltrue leer macht. aber naja, die machen auch nur ihren job und die tiere sind ja auch tot und bekommen davon nix mit, und die patienten besitzer auch nicht. hab meine Tiere immer bei meiner oma im garten begraben, weil ich dann weiß wo sie sind... aber das ist ja nicht jedem möglich, aber ich versteh halt auch wenn man sich gedanken drüber macht.
gruß miss-gremlin
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baxiline21

Mitglied

Beiträge: 104

Wohnort: Berlin

3

Freitag, 31. August 2007, 12:42

es gibt tierfriedhöfe
oder du kannst dein tier verbrennen lassen und die urne mitnehmen

haben bekannte gemacht vor einer woche, deren hund wurde tot gebissen.

allerdings kostet sowas auch ein wenig geld.
am besten du informierst dich mal wieviel man für so etwas zahlen muss und ob man sowas in deiner nähe macht

meistens machen das tierkliniken mit dem verbrennen und der urne
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Beiträge: 87

Wohnort: Solingen

4

Sonntag, 2. September 2007, 01:27

hi nochmal
zu baxiline21s eintrag:
es ist nicht so, dass die tierärzte oder kliniken die feuerbestattungen selbst durch führen. die tiere werden von einem krematorium abgeholt und dort bestattet. die urne wird dann wieder an den tierarzt zurück gesendet. aber das ist echt ne kosten frage. und ich würde es auch irgendwie komisch finden wenn ich die überreste meines tieres im wohnzimmerschrank stehen hätte. aber so was muss ja jeder für sich selbst entscheiden!
Grüßli
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Latina

Mitglied

Beiträge: 110

Wohnort: Italien

Beruf: Heilerzieherin

5

Sonntag, 2. September 2007, 16:39

8)Ciao Zusammen,
Es ist schon ein sehr trauriges Thema was einem immer wieder nahe geht.
Unsern Räuber musten wir damals einschläfern lassen, er hatte eine schwere Bandscheibenverletzung und vor 25 Jahren hat sich da kein TA drangetraut. Wir haben unsern Cocker beim TA gelassen.
Unser Winston ist mit 14 Jahren zu Hause gestorben, zu der Zeit wohnten wir in Belgien. Ich hab bei der TA angerufen und sie hat dann den Tierbestatter beauftragt. Das ist in Belgien so üblich, 2 Stunden später kam dann ein silbergrauer Combi mit verdunkelten Scheiben und aufgemacht wie ein Leichenwagen vorgefahren, unser Winston wurde mit seiner Decke rausgetragen und in den Wagen gelegt. Wir wurden dann gefragt ob wir eventuell eine Urne kufen wollen, dann bekämen wir die Asche, aber das wollte ich nicht. Ich war nur gerührt wie vorsichtig der junge Mann mit unserm Schatz umging. Das die Tiere verbrennt werden wuste ich aber was da wirklich abläuft will ich auch nicht wirklich wissen. Wissen wir es denn wie es genau bei uns zugeht? Ich denke mal wir wären auch geschockt.
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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Marta

Junior

Beiträge: 2

6

Montag, 3. September 2007, 17:33

Danke!

Hallo Ihr Lieben!

Ich danke für Eure netten Antworten und vielen Tipps!
Ist wirklich kein angenehmes Thema. Aber wenn man mit Tieren zusammenlebt-und das möchte ich auf keinen Fall missen-dann gehört das halt leider auch dazu.
Ich hätte mir nur einfach eine wesentlich bessere Aufklärung beim Tierarzt gewünscht. X(
Sollte das nicht eigentlich bei einem guten Tierarzt selbstverständlich sein??
Liebe Grüße
Marta
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baxiline21

Mitglied

Beiträge: 104

Wohnort: Berlin

7

Montag, 3. September 2007, 17:39

marta eigentlich schon
daher würd ich dir raten den arzt zu wechseln.

ein arzt sollte für mich und meine tiere dasein, auch wenn es dann um das thema tod und bestattung geht.
wenn er das nicht ist würd er mal meine meinung hören und ich würde ihn wechseln.

aber im allgemeinen haben tierärzte doch auch wenig zeit,ich seh es an unserer ärztin, die ist immer so im stress das sie teilweise alles vergisst *lach*

mit dem thema beerdigung ist das so ne sache.
wenn meine katzen sterben würde, werde ich sie in unserem garten begraben.
ich könnts nicht ertragen sie zum abdecker zu bringen bzw. bringen zu lassen


@mirr gramlin
achso, naja die bekannten meinten das sie dann die urne von der tierklinik abgeholt haben, vielleicht hatten die da ne spezialeinrichtung für sowas.

aber gut zu wissen :-)
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FluSelBaer

Mitglied

Beiträge: 62

Wohnort: Berlin

8

Mittwoch, 5. September 2007, 11:14

RE: Danke!

Zitat

Original von Marta
Hallo Ihr Lieben!

Ich danke für Eure netten Antworten und vielen Tipps!
Ist wirklich kein angenehmes Thema. Aber wenn man mit Tieren zusammenlebt-und das möchte ich auf keinen Fall missen-dann gehört das halt leider auch dazu.
Ich hätte mir nur einfach eine wesentlich bessere Aufklärung beim Tierarzt gewünscht. X(
Sollte das nicht eigentlich bei einem guten Tierarzt selbstverständlich sein??
Liebe Grüße
Marta



Hallo Marta,

klar, ein guter Tierarzt sollte schon in dieser Richtung aufklären. Aber Baxiline hat schon Recht, manche TÄ sind auch ein wenig überfordert, da der Praxisbetrieb ja bei ihm trotzdem weiter gehen muss.

Vllt kannst Du Dich ja selbst ein wenig umtun und in der TA-Praxis einen entsprechenden "Aushang" machen, damit andere Tierfreunde dann darauf zurück greifen können?

Vieles, was in dem Augenblick des Todes eines geliebten Tieres geschieht, lässt sich auch für einen Tierarzt manchmal nur schwer abschätzen. Auch das Praxispersonal ist manchmal einfach nur überfordert damit. Das geschieht aber nach meinen Erfahrungen nicht aus Bosheit, sondern einfach nur deshalb, weil zu wenig Tierbesitzer den Tierarzt von sich aus ansprechen. Und genau in der Sekunde/Minute des Geschehens kann ein mit den Nerven am Boden befindlicher Dosi gar nicht mehr klar denken und vergisst auch einfach nachzufragen.
Deshalb wäre es u.U. auch für den Tierarzt eine hilfreiche Information, mit der er den Betroffenen in seiner Praxis die Entscheidung ein wenig leichter machen kann.

Baxiline schreibt:

Zitat

wenn meine katzen sterben würde, werde ich sie in unserem garten begraben.


Viele betroffene Tierhalter haben aber leider nicht die Möglichkeit, ihre verstorbenen Tiere im eigenen Garten zu beerdigen oder auch bei Freunden oder so.

Das Thema Tierbestattung wird zwar mittlerweile schon laut diskutiert, es gibt auch immer mehr Tierfriedhöfe. Aber zu dem gesamten Thema gibt es einfach noch zu wenig öffentliche Informationen ... da muss der Tierbesitzer sich leider häufig noch dafür schämen, dass er so ein "Bremborium" für ein "Tier" veranstaltet.
Ich denke, nur ein betroffener Dosi kann wirklich nachvollziehen, was in einem Menschen vorgeht, der sein geliebtes Tier verloren hat.
LG FluSelBaer
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