Hallo Layla,
mit 3 Monaten sind die Kitten ja noch jung und "unerfahren" und wenn sie aus einem Haushalt stammen, wo ihnen das "kleine Katzeneinmaleins" nicht richtig beigebracht wurde, wundert mich das auch gar nicht. Schade, dass darunter immer die Tiere leiden müssen und diese dummen Menschen nicht mal eins auf die Mütze bekommen.
Zum eigentlichen Problem: bitte verwende keine Reiniger, die nach Ammoniak riechen - das fordert die Katzen geradezu heraus, sich dort erneut zu verewigen. Katzenurin hat nämlich einen sehr ähnlichen "Duft" und was nach Klo riecht, muss auch ein Klo sein. Gut, bei dem Kopfkissen Deines Kindes wird das sicherlich nicht der Fall gewesen sein

... gut möglich, dass das Kätzchen beim Spiel völlig vergessen hat, dass ein Bedürfnis ansteht.
Ein gutes Mittel gegen "duftende" Katzenhinterlassenschaften ist WODKA - billigste Marke ... die betreffende Stelle gut tränken, trocknen lassen und dabei verflüchtigt sich der üble Geruch genauso wie der Alkohol!
Zum Säubern ist eine Neutralseife und Essig, bei starken Verschmutzungen auch Gallseife genau richtig.
Lass bitte beim Tierarzt klären, ob die beiden organisch gesund sind, denn dann kann die Psyche angegangen werden und mit Trick xxxxx wird es wohl irgendwann gelingen, die kleinen Racker vom Katzenklo zu überzeugen.
- Wie viele Katzenklos hast Du? ... Faustregel: Anzahl der Katzen PLUS 1 ... in Deinem Fall also eigentlich 3, wobei ich denke dass ZWEI ausreichend sein dürften
- Welches Katzenklo verwendest Du? ... Kitten sind zwar flink auf den Füßen, mögen aber anfangs keine hohen Kloränder, deshalb lieber KloSchalen verwenden.
- Verwendest Du ein Klo mit Deckel/Haube? ... Wenn die Katzen so etwas bisher nicht kannten, könnte es sein, dass sie sich im Klo durch ein Geräusch erschreckt haben und deshalb nicht mehr drauf wollen ... in dem Fall, vorübergehend Deckel ab und beobachten.
- Welche Katzenstreu verwendest Du? ... Nach meiner Erfahrung funktioniert am Besten Klumpstreu, muss nicht die Teuerste sein (Lidl-Coshida kostet um 3 Euro/10 kg) ... notfalls nachfragen, was vorher als Streu beim ersten "Besitzer" verwendet wurde und dann darauf zurückgreifen.
- Machen sich die Katzen bemerkbar, wenn sie das "Örtchen" benötigen? ... Anders als Hunde können Katzen, wenn sie erst mal lospieseln, nicht wieder aufhören ... hat was mit dem Schließmuskel zu tun. Deshalb die Katzen zwischendurch beim Spiel einfach mal schnell ins Klo setzen, mit den Pfötchen darin herum scharren und überschwänglich loben, wenn es funktioniert!
- Entsorgung der "festen Geschehnisse" ... wenn Du Kot entsorgst, lege ihn IN DAS KATZENKLO ... dort gehört er hin und das müssen die Zwerge sehen und begreifen. Erst wenn sie das verinnerlicht haben, kannst Du "kleine Unglücke" einfach mal so beseitigen.
- Kommentare zu den "Geschehnissen" ... je weniger Aufhebens Ihr selbst um das Fehlverhalten der Katzen macht, um so uninteressanter wird es irgendwann, bei Protesten damit weiter zu machen. Je mehr sich Dosi & Co über Fehlverhalten einer Katze ärgern, um so größer ist die Aufmerksamkeit, die Katze damit erlangen will ... und genau deshalb pieseln viele Katzen! Katzenpsychologie müsste als Studiengang angeboten werden und trotzdem werden wir die Viechers nie richtig begreifen! Sie müssen immer das letzte Wort haben
Beseitigt kommentarlos die Schandtaten und versucht, dass die Katzen Euch dabei NICHT BEOBACHTEN! Wie gesagt, Kot ins Katzenklo, Pieselflecken trocken tupfen und Wodka drauf ... ins normale Tagegeschäft zurück und NICHTS SAGEN!
- Kinder: keine Sorge, die dürft Ihr behalten

... weiter Sorge dafür tragen, dass die Katzen "ihre Rückzugszonen" haben und lasst die Kinder mit ihnen bei Lust und Laune der Miezen kleine Tricks üben! So sind die Katzen ausgelastet und lernen ... wer lernt hat keine Zeit für Dummheiten und genau das möchtest Du ja erreichen. Die Kitten sind eine Lebensschule für Deine Kinder - genauso ist es andersrum.
Viel Spaß beim Enträtseln der Katzengeheimnisse und ein starkes Durchhaltevermögen!
Liebe Grüße
Martina