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Beiträge: 3

1

Mittwoch, 17. Januar 2007, 16:37

Markieren und Trennungsangst

Hallo,
mein Hund ist total lieb und ansich auch stubenrein. Wenn er allerdings alleine ist oder durchs Haus läuft markiert er an vielen Stellen, allerdings nicht, weil er wirklich muss, sondern nur um sein Revier zu kennzeichnen.
Außerdem bellt er sich die Seele aus dem Leib wenn er alleine ist. Allerdings erst seitdem er schwerkrank war, und andere schlimmer Erfahrungen gemahct hat. Wir lassen auch Radio laufen, Licht an, versuchen ihn auch wenn wir da sind daran zu egwöhnen in einem Zimmer allein zu liegen, sprühen mit einem Hormonspray...
Weiß jmd noch Tips, wie man dem Hund diese Trennungsangst nehmen kann??
Gruß, Judith
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gerd

Junior

Beiträge: 8

2

Mittwoch, 17. Januar 2007, 17:46

Hallo,

mit Trennungsangst habe ich auch schon meine Erfahrung machen müssen :( Der Hund hatte die reinste Zerstörungswut.

Ich habe da damals ganz von Vorne angefangen.
Sprich, zuerst habe ich mich nur für wenige Minuten (ohne Verabschiedung)
vom Hund entfernt. Wenn ich zurück gekommen bin und der Hund immer noch brav auf seinem Platz lag, habe ich ihn gelobt.

Über die Tage kannst du diese Zeitspanne immer weiter vergrößern.
Auch an die Verabschiedung musst du den Hund gewöhnen.
Wird dein Hund schon unruhig, wenn er merkt, daß du das Haus verlassen möchtest?

Gruß Gerd
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Beiträge: 3

3

Mittwoch, 17. Januar 2007, 17:54

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ja, sobad Mozart merkt, dass die Familie im Aufbruch ist, sich die Jacke anzieht oder zum Auto geht, hat er totale Panik.... und will unbedingt mit.
Ist es richtig ihm klarzumachen, dass man weggeht und ihn daran zu gewöhnen oder sollte man die Verabschiedung nicht deutlich machen??

LG Judith
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gerd

Junior

Beiträge: 8

4

Mittwoch, 17. Januar 2007, 18:06

Ich denke mal, dass du ihm auf Dauer die Verabschiedung nicht verheimlichen kannst.

Du musst den Hund dann auch an die Verabschiedung gewöhnen.
Dein Hund sollte verstehen, daß es nicht schlimm ist, wenn du das Haus verlässt.
Die Verabschiedung kannst du doch mal öfters durchspielen.
Nehme einfach deine Jacke, den Schlüssel oder ähnliches und verlasse dann nicht das Haus, sondern setzte dich einfach irgendwo hin.

Wenn du das mehrmals am Tag machst (ja es wird auch für dich anstrengend sein ;) ) wird sich der Hund daran gewöhnen und nicht mehr so extremes Verhalten zeigen.


Gruß Gerd
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Beiträge: 3

5

Mittwoch, 17. Januar 2007, 19:26

Gute Idee....
Hast du auch eine Idee, was das Markier-Problem lösen könnte?
Gruß Judith
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tobi

Junior

Beiträge: 23

6

Freitag, 19. Januar 2007, 10:53

Zitat

Original von saxodendron
Gute Idee....
Hast du auch eine Idee, was das Markier-Problem lösen könnte?
Gruß Judith


Hi Judith,

vielleicht kann ich hier helfen. :D
Hast du ihn denn schon mal live dabei ertappt?
Wenn ja, solltest du ihm direkt wissen lassen, daß dies nicht ok ist.
Du kannst mit ihm schimpfen oder auch mit einer Klapperdose bestrafen.

Wenn der Hund nur markiert, wenn du nicht da bist, wird es schwierig.
Du könntest vielleicht versuchen den Hund an seinem Platz anzuleinen.
Seinen eigenen Platz wird er wohl nicht beschmutzen.

Tobi
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Tigris

Junior

Beiträge: 15

Wohnort: Bayern

Beruf: Hausverwalterin

7

Samstag, 20. Januar 2007, 09:13

Markieren

Mein Jerry markiert auch. Z.B. sein Bett, den Platz davor und ab und an wollte er auch neben meinem Stuhl am Esstisch markieren(Mit seinem großen Geschäft). Nun passe ich auf wie ein Luchs und nun ist es zwei Tage nicht mehr passiert.
.
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Tigris

Junior

Beiträge: 15

Wohnort: Bayern

Beruf: Hausverwalterin

8

Samstag, 20. Januar 2007, 09:18

Markieren

Wenn ich außer Haus gehe, dann müssen beide Hunde in ihren Schlafraum. Das Zimmer ist geräumig und da ich meinen Dackelrüde stubenrein erzogen habe, kein Problem. Jerry ist ein Dt.Pinschermisrüde und hält länger durch.
Jess, mein Dackel geht auf zwei , mit der Breitseite aneinander geschobene große offene Katzenklos ohne Rand und um diese Kunststoffklos habe ich auf einer Breitseite große Plastiktabletts stehen und an den anderen Seiten kleinere Plastiktabletts. So macht er sein keleins Geschäftchen in die Streu und verscharrt mit der Schnauze und das große Geschäft. Dazu stellt er sich ins Stru und macht Richtung´Kunststofftablett.
Wir wohnen im 3. Stock.

Wenn ich mal länger als wie 2!/2 Std. fortbleibe, dann fängt Jerry an, die Zeitungsunterlage(unter den Tabletts und dem Klo) herauszuzerren und macht Papierschnitzel daraus.
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Marilke

Junior

Beiträge: 5

Wohnort: Ruhrpott

Beruf: Altenpflegerin

9

Montag, 12. März 2007, 13:06

RE: Markieren und Trennungsangst

Bei meiner Hündin wurde es besser, als ein Zweithund dazukam.Hunde sind nunmal Rudeltiere und mögen es nicht allzusehr alleine zu sein. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen,immer wieder zu üben. Belausche deinen Hund und bestärke ihn, wenn er ruhig ist. wenn er jault ignoriere ihn. Gehe mehrmals täglich wie selbstverständlich einfach ohne ihn aus dem Haus. Keine Begrüßungs- oder Verabschiedeungsrituale. Dein Hund muß merken, daß sein Verhalten dir egal ist und du trotzdem tust,was du willst. In den meisten Fällen
kapiert der Hund es nach einiger Zeit, das ihm das gejaule nix bringt,außer ignoriert zu werden und das will er nicht. Je nach dem Alter deines Hundes und nach seinem Dickkopf mußt du nun Durchhaltevermögen beweisen.
Mfg Marilke
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