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Beiträge: 3

Wohnort: Oberbayern

1

Mittwoch, 21. März 2007, 14:48

sinn des gassi gehens

hallo!

ich habe am sonntag einen 4monat alten schäferhund geschenkt bekommen, ich hatte schon mal einen hund aber der war schon älter deshalb bräuchte ich dringend tipps und hilfe von erfahrenen hundebesitzern!!
mein problem mit rocky: wenn wir gassi gehen weiß er nicht was er unterwegs tun soll, er pinkelt und ... immer nur im garten und das darf er nicht!! wie mache ich ihm klar das er sein geschäft unterm gassi gehen machen soll! ich gehe alle halbe std mit ihm den gassi weg und gehe nicht mehr in den garten (gar nicht mehr)
kaum sind wir wieder zuhause geht er auf die decke und macht rein! eigentlich ist er stubenrein aber seit er nicht mehr in den garten darf hat er wohl seine manieren vergessen!! ?( helft mir bitte ich verzweifel schon langsam

lg meli mit rocky
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smile@me

Junior

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2

Mittwoch, 21. März 2007, 18:45

Hallo!

Du hast einen Welpen zuhause, vergiss das nicht ;)

Wie du geschrieben hast, war er schon einmal stubenrein, gut, er hat jetzt Stress, es ist alles neu, natürlich muss er sich erst eingewöhnen..
Anfangs ist beim Gassi-gehen auch alles interessant und neu und es gibt ja soo viel zu entdecken. Da hat man natürlich anders zu tun, als sein geschäft zu verrichten.

Auf welche Decke geht er denn?
Und draußen gar nicht ??

Hab einfach geduld.. ;)

Mfg
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Beiträge: 4

Wohnort: Niedersachen

3

Mittwoch, 21. März 2007, 20:00

Hallo erstmal.

Wir habe das bei unseren Hunden immer so gemacht.

Immer wenn sie dahin gemacht haben, wo sie nicht sollten, wurden sie ausgeschimpft. Natürlich nicht schreien oder sowas. Und auch nur, wenn er es gerade gemacht hat. Vergeht eine Zeit nach der TAT weiß er sonst nämlich nicht mehr wofür er ausgeschimpft wurde.

Dann haben wir sie genommen und sind sofort wieder raus gegangen. Wenn sie nochmal gepinkelt haben, wurden sie ganz dolle gelobt und es gab ein Leckerlie. Ist natürlich anstrengen und viel rennerei.

So haben sie es relativ schnell verstanden.

Grundsätzlich musst du ihn für jedesmal wenn er dort pinkelt wo er soll, loben als hätte er das tollste auf der Welt vollbracht und immer wenn er dort hinmacht wo er nicht darf ausschimpfen.

Ich hoffe das hilft dir.
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können, werden Tiere fühlen müssen, dass Menschen nicht denken können.
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Latina

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4

Donnerstag, 22. März 2007, 00:08

8) Ciao,
das sind Probleme wo wir alle durchmusten und 4 Monate ? Das ist doch noch ein Kleinkind :D
Wir haben das immer so gehalten das wir unsere Hunde immer in der Wohnung schon angeleint haben und sind dann mit unseren Fellschnauzen schnurrstraks durch den Garten durch auf die Straße. Dort wurden sie dann immer überschwenglich gelobt wenn das Geschäft verrichtet wurde, ruhig mit Leckerchen.
Das klappt dann eigentlich sehr schnell. Aber wie sieht es denn aus mit in die Wohnung machen?
Sollte das schon erledigt sein, ist alles andere nur noch Routine. :evil:
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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Nero

Junior

Beiträge: 51

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5

Donnerstag, 22. März 2007, 08:34

RE: sinn des gassi gehens

Hallo Meli,

Du musst Geduld haben, Rocky ist ja noch ein Welpe.
Du bringst ihn im Moment durcheinander: im Garten darf er nicht, obwohl er "weiß", das Gras etc zum Lösen OK sind. Also ist er verwirrt und macht auf sein Deckchen, weil er nicht mehr weiterweiß! Wenn ein Hund seinen Schlafplatz verschmutzt, ist er verstört.

Fang ganz von Vorne an: nach dem Schlafen, Fressen, Trinken schnappst du ihn und bringst ihn zum Löseplatz. Wenn er sein Geschäft macht, lobe ihn und spiel eine Runde mit ihm. Nimm dir die Zeit! In den Garten kannst du gehen, wenn er sich komplett gelöst hat.
Und vergiss bitte nicht: ein Hund denkt nicht Ortsbezogen, für ihn ist jeder Grashalm zum Pippimachen gut! Du kannst ihm beibringen, nicht auf die Strasse oder Hauswände zu machen, aber er kann nicht unterscheiden, welcher Grashalm OK ist und welcher nicht.

Mit viel Geduld und Spucke wird das klappen :)
Viele Grüße Tina und
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Beiträge: 3

Wohnort: Oberbayern

6

Donnerstag, 22. März 2007, 10:49

RE: sinn des gassi gehens

hallo!
danke für eure tipps! also er hat es gestern geschafft sich einen neuen platz zu suchen dafür hat er natürlich auch leckerli und lob bekommen! ich habe seine decke weg und an diesen platz seine futter und trinknäpfe gestellt seine decke geht ihm nicht besonders ab weil er mehr schlaftplätze hat! er macht das jetzt sehr gut!

am samstag werde ich mit ihm in die junghundschule gehen dann lernt er andere hunde kennen und auch andere menschen, ich hoffe das wird mir auch ein bisschen mit ihm helfen!

Lg meli & rocky
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smile@me

Junior

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7

Donnerstag, 22. März 2007, 14:30

RE: sinn des gassi gehens

Zitat

Original von Nero

Und vergiss bitte nicht: ein Hund denkt nicht Ortsbezogen, für ihn ist jeder Grashalm zum Pippimachen gut! Du kannst ihm beibringen, nicht auf die Strasse oder Hauswände zu machen, aber er kann nicht unterscheiden, welcher Grashalm OK ist und welcher nicht.

Mit viel Geduld und Spucke wird das klappen :)


Sorry, wenn ich da was dazu sagen muss.. :

Ich bin nicht der Meinung. Der Hund meiner Oma darf NICHT in den Garten machen und das weiß er. Garten = Wohnung und dort wird nicht hinein gemacht.
Noch dazu ist es ein Rüde und er markiert dort genauso wenig wie in der Wohnung..
Also es funktioniert schon.. es ist halt genauso viel, wenn nicht mehr arbeit, einen hund wohnungsrein zu bekommen.. ;)

Mfg
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Latina

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8

Donnerstag, 22. März 2007, 15:07

8) Ciao Tutti,
Ich muß smile@me bedingt recht geben, es ist sehr schwer einen Rüden davon abzuhalten nicht in den eigenen Garten zu pieseln :D
wobei bei unserm Frodo ging das fast automatisch, wir würden uns Morgens sogar drüber freuen aber nein :( Signor Hund meint er müsse ganz nach Draußen auf die Straße. Wer weis wozu es gut ist. Vielleicht hat die nächste Bleibe ja auch keinen eigenen Garten.
Wie gesagt es ist sehr sehr schwer und mit viel Geduld und Zuckerbrot und Peitsche wirst du auch Erfolg haben.
Hunde sind die besseren Menschen
In diesem Sinne viele Grüße aus Italien Helga und Ihre zwei Männer
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smile@me

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9

Donnerstag, 22. März 2007, 16:31

Es mag schon schwer sein, aber es ist nicht unmöglich und gerade bei einer Hündin seh ich da nicht soo viel Problem.

Und das Hundeerziehung kein einfach Unterfangen ist, muss man sich halt klar sein *g*
Ein Hund kann oft viiel mehr unterscheiden, als wir überhaupt glauben.. ;)
Und meine Großeltern sind absolut nicht die geborenen Hundetrainer und haben es trotzdem zusammen gebracht ..

Mfg
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Wohnort: Oberbayern

10

Freitag, 23. März 2007, 11:21

danke ihr lieben!
ich habe es geschafft! und ich weiß auch das viel viel arbeit dahinter steckt einen kleinen wauz alles beizubringen aber ich muss sagen er ist schon ein schlauer hund er hat auch schon gelernt nicht an der leine zu ziehen!
es macht mir richtig spaß ihm alles beizubringen er ist einfach ein schatz, klar kann nicht alles auf anhieb funktionieren aber wenn man ihn dann so ansieht ist alles wieder gut!
ich finde es echt gut das es solche foren gibt wo man sich austauschen kann eure tipps haben mir auch geholfen!

Lg Meli & klein Rocky
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Latina

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11

Freitag, 23. März 2007, 16:57

8) Ciao Meli,
find ich toll das du schon die ersten Erfolge hast, bloß da mußt du dir auch drüber im klaren sein, auch unsere Fellschnauzen kommen in eine Trotzphase, wo der Mensch den Eindruck hat das Fellschnauze wieder alles vergessen hat, lass dich dadurch nur nicht entmutgen, :D
der will dann wirklich nur provozieren und spielen . Nach einiger Zeit wirst du dann merken das sich das erlernte wieder einstellt und du da Nahtlos weiterarbeiten kannst wo du vor der Trotzphase aufgehört hast. :]
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